Familie in OÖ steht vor der Abschiebung:
Armenier leben seit 7 Jahren in Österreich

Vater und Mutter verweigerten zuletzt die Ausreise Solidarität im Ort: "Das sind anständige Menschen"

Familie in OÖ steht vor der Abschiebung:
Armenier leben seit 7 Jahren in Österreich
© Bild: APA/NEUBAUER

Einer in Grünau im Bezirk Gmunden in Oberösterreich lebenden Familie droht nach einem sieben Jahre dauernden Asylverfahren die Abschiebung. Das berichteten die Oberösterreichischen Nachrichten. Bürgermeister Weidinger erklärte sich mit der Familie solidarisch, ebenso laut "Kathpress" der Grünauer Pfarrer Christoph Eisl.

Der vor acht Jahren aus Armenien nach Österreich geflüchtete 32-Jährige und seine aus der Ukraine stammende 31-jährige Frau - beider Asylverfahren soll noch nicht abgeschlossen sein - sowie ihre in Österreich geborenen Töchter im Alter von zwei und fünf Jahren sollten in der Nacht auf Mittwoch mit dem Flugzeug von Österreich in die Ukraine reisen. Die Familie hatte sich nach einem Nervenzusammenbruch der Mutter dazu bewegen lassen, das Rückkehrhilfeprogramm der Caritas in Anspruch zu nehmen, bereute diesen Schritt aber später. Sie weigerten sich, in das Auto zu steigen, das sie in Grünau abholen sollte. Sie wollen in Österreich, im Geburtsland ihrer Töchter, bleiben. Nun droht ihnen die Zwangsabschiebung.

"Das sind anständige Menschen"
In Grünau traten in einer Unterschriftenaktion viele Menschen für den Verbleib der jungen Familie ein. "Das sind anständige Menschen", wird Bürgermeister Weidinger zitiert. "Die Mädchen sind im Kindergarten voll integriert, und ihr Vater würde, wenn er dürfte, hier gerne arbeiten, um seine Familie zu ernähren." Stattdessen würden die vier von 520 Euro leben, die ihnen der Staat pro Monat auszahlt und von der Hilfsbereitschaft der Grünauer.

Laut Pfarrer Eisl, der eine der beiden Töchter taufte, wäre die Ausreise in ein dem Vater und den Töchtern völlig fremdes Land ohne Zukunftsperspektiven für die Familie ein "totales Drama". Er könne nicht verstehen, warum es für gut integrierte Langzeitasylwerber nicht zu einer Generalamnestie kommt.

(apa/red)

Kommentare

\"Zuwanderung sichert unser Sozialsystem und unsere Pensionen\" verkünden manche Politiker. Folglich: Je mehr Zuwanderung wir bekommen um so sicherer wird unser Sozialwesen. Warum werden dann solche Leute abgeschoben???
Wenig später können manche ja ohnehin wieder einreisen.

Die Asylindustrie Die Leute die aus tristen Ländern kommen und sich mit Asyl verbessern wollen kann man ja verstehen, und die Asylindustrie sorgt ja dafür dass Asylwerber sich Österreich aussuchen. Hier gibt es eine Asylindustrie die von öffentlichen Geld finanziert wird, Asylwerber durch Dauerberufungen Hoffung macht und die Behörden lahmlegt mit einer Flut von Anträgen, sie falsch berät, und dafür gut an Asylwerber verdient, natürlich auf Kosten der Steuernzahler. Versager in der Politik tun ihr übriges, sie schaffen es nicht effektive Gesetze zu schaffen , die derartiges unmöglich machen. Dieser Asylindustrie und schuldigen Politikern gehört der Geldhahn abgedreht, und diese werden dafür sorgen dass der nächste Bundeskanzler Strache heißt, vielen geht das Asylthema ziemlich auf die Nerven

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Der Beamtenstaat Österreich hat zwar im Vergleich zu anderen Ländern die meisten Beamten, Bayern nicht einmal ein Drittel von Österreich. Staatsbedienste verdienen auch am meisten, deren Gewerkschaft schreit am lautesten um Lohnerhöhungen, aber Asylverfahren dauern 8 Jahre, hier wäre es mal nötig zu prüfen ob Beamte nicht zuwenig arbeiten. Natürlich tun einen die Leute leid, jeder will sich verbessern, aber die Asylzuwanderung von Hilfskräften ist nicht was Österreich braucht und ob sich diese Leute selbst erhalten können ebenso fraglich. Weiters ist auch der Staat nicht für jeden verantwortlich der sich Österreich aussucht, warum gründen Asylwerber in Österreich eine Familie obwohl sie nur ablehnende Asylbescheide bekommen, und wissen dass sie jederzeit abgeschoben werden können. Eigenverantwortung?

christian95 melden

Re: Der Beamtenstaat 10 verschiedene Gesetzgeber beschließen jedes Jahr unzählige neuer Vorschriften und Gesetze, die sich oftmals widersprechen. Unsere Justizministerin hat beim BAWAG-Urteil 80% falsch verhandelt!
Niemand kennt sich in der Gesetzesflut (und Vorschriften)mehr aus!
NÖ hat für die Wohnbauförderung über 60 Seiten juristische Formulierungen geschaffen. Immer mehr Beamte (und Juristen) müssen kontrollieren ob auch alle Vorschriften auch eingehalten werden....
Alles kein Problem, zahlt alles der Steuerzahler. Wenn zu wenig Geld in der Staatskasse ist, erhöhen diese Typen wieder einmal die Steuern.
Wahltag ist Zahltag!

Wer ist schuld? Ich habe dieses Asylthema so was von satt. Wer ist denn an diesem Dilemma schuld? Unsere schei.. Regierung - hätten wir ein anständiges Asylgesetz, dann gebe es das alles nicht. Wie kann es eigentlich sein, dass Familien 7 Jahre oder länger in unserem Land leben, ohne legalen Status? Was dauert bitte bei einer Entscheidung "Darf bleiben" - "Darf nicht bleiben" so lange? Schlafen unsere Beamten oder was ist da los?
Mittlerweile tun sogar mir diese Leute leid, leben in einem Land, versuchen sich zu integrieren (einige zumindest), dürfen aber nicht arbeiten und sollen nach 7 Jahren dann doch abgeschoben werden, weil unsere Herrn und Frau Beamten ihren Arsch nicht hochkriegen und unser Asylgesetz einfach zum kotzen ist.
Es gehören klare Regeln her - Asylverfahren maximal 1 Jahr! Basta.

Eine Chance sollten wir dieser Familie geben!
Sie dürften anständig, arbeitswillig und da keine Moslems zu uns passend sein.

Wie lange noch? Will die SPÖ/ÖVP Bundesregierung "anständige Menschen" abschieben???

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