Europa soll gemeinsam marschieren

Deutsche Ministerin von der Leyen wirbt für Idee einer europäischen Armee

von Soldaten marschieren im Gleichschritt. © Bild: arkadiuszkomski/Getty Images/Thinkstock

Die deutsche Minister betonte, dass die sicherheitspolitische Zusammenarbeit in der Europäischen Union noch zu wünschen übrig lasse. Das sei ein Feld, "auf dem man sich austoben kann".

Ministerin: Keine kurzfristige Angelegenheit

Eine europäische Armee sei zwar nicht kurzfristig zu erreichen, betonte die Politikerin. Aber so wie sie überzeugt davon sei, dass "vielleicht nicht meine Kinder, aber dann meine Enkelkinder die Vereinigten Staaten von Europa haben werden", so sei sie vom Ziel der europäischen Streitkräfte überzeugt.

Aufgrund der jüngsten Terroranschläge in Europa ist der Vorschlag einer gemeinsamen Armee auch schon einmal von einem österreichischen Politiker angedacht worden: Der SPÖ-EU-Abgeordnete Josef Weidenholzer forderte einerseits den Aufbau eines europäischen Geheimdienstes und andererseits auch ein Nachdenken über eine europäische Armee. "Das muss man irgendwann angehen, mit allen Konsequenzen". Die Auswirkungen des Terrors würden die nächsten Jahrzehnte andauern, so Weidenholzer.

Kommentare

higgs70

"Der SPÖ-EU-Abgeordnete Josef Weidenholzer forderte einerseits den Aufbau eines europäischen Geheimdienstes und andererseits auch ein Nachdenken über eine europäische Armee."

Nein danke,das soll jeder Staat selbst erledigen, ich will lokal übers Politische Zugriff haben und ich weiß, wie es sonst endet. Und wo sie meine Bankdaten schon an die Amerikaner verschachert hatten, und mir Amiregelungen zuhauf aufs Auge drückten, habe ich kein Vertrauen.
Aber netter Versuch, nur zumindest ich weiß, was INDECT ist und das, sehr geehrter Herr Weidenholzer, können Sie sich sonstwohin tun, noch gilt die österreichische Verfassung.

Und was das europäische Heer betrifft, ich will keine Landsleute von
mir beim nächsten Bruch des Völkerrechts dabei haben und da gibts ja angeblich was immerwährendes, das dagegensteht irgendeinem französischen Kriegszwergerl oder einer deutschen Übereifrigen, die sich vor Kriegsbegeisterung die Hose nass macht, hinterherzuzappeln.
Bis auf weiteres gilt immer noch:":"(1) Zum Zwecke der dauernden Behauptung seiner Unabhängigkeit nach außen und zum Zwecke der Unverletzlichkeit seines Gebietes erklärt Österreich aus freien Stücken seine immerwährende Neutralität.......
(2) Österreich wird zur Sicherung dieser Zwecke in aller Zukunft keinen militärischen Bündnissen beitreten und die Errichtung militärischer Stützpunkte fremder Staaten auf seinem Gebiete nicht zulassen. "

Und wers politisch aufheben will,wird wohl aufs Popschi knallen.

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