Estibaliz C. von

Die Seelen-Analyse

Doppelmordverdächtige gesteht Psychiaterin Adelheid Kastner: "Würde wieder töten"

  • Der Mordprozess gegen die Doppelmordverdächtige Estibaliz C. startet.
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    Die Doppelmordverdächtige Estibaliz C. muss sich am Landesgericht in Wien verantworten.

  • Bild 2 von 57 © Bild: NEWS/Marcus Deak
    Die gebürtige Spanierin wird verdächtigt ihren Ex-Mann und ihren Ex-Freund erschossen, zerstückelt und im Keller einbetoniert zu haben. (im Bild: Erinnerung aus dem Familienalbum der Familie C.)

Mehr als 30 Stunden haben Estibaliz C. und Gerichtspsychiaterin Adelheid Kastner in den vergangenen Monaten miteinander verbracht. In winzigen Gefängnis-Zimmern. Um zu reden. Über die der Eis-Witwe vorgeworfenen Verbrechen. Über die Motive für ihr Tun. Über die tiefsten Abgründe ihres Ichs. Jetzt, knapp ein Jahr nach Entdeckung des "Keller-Geheimnisses" der 32-Jährigen, liegt - wie NEWS in seiner am kommenden Donnerstag erscheinenden Ausgabe exklusiv berichtet - die Seelen-Analyse über die mutmaßliche Doppelmörderin vor.

Das Gutachten: 140 Seiten lang. Fazit: "Estibaliz C. leidet an einer massiven Persönlichkeitsstörung, die in ihrem Ausmaß einer geistig-seelischen Abnormität höheren Grades entspricht. Es muss befürchtet werden, dass die Frau abermals Taten mit schweren Folgen begehen könnte."

Mordphantasien bereits in ihrer Jugend
Was hat die Spanierin Kastner über ihr Innerstes erzählt? Was über die ihr angelasteten Delikte? Was über ihre Lebensgeschichte? Bereits in ihrer Jugend, erklärte die Spanierin der Sachverständigen, hätte sie Mordphantasien gehabt. Und konkrete Tatpläne ausgeheckt. Die "anvisierten" Opfer: ihr Vater und ihr erster Freund. Mit etwa 25 soll sie einen Brandanschlag auf ein Geschäft, in dem sie einst in Deutschland arbeitete, vorbereitet haben. Detailliert schilderte sie der Psychiaterin zudem den Hergang der beiden ihr vorgeworfenen Morde - an ihrem Ex-Gatten Holger H. und ihrem früheren Lebensgefährten Manfred H. Die "Grabstätten" der zwei Männer im Keller ihres Eissalons seien für sie ihr "persönlicher Friedhof" gewesen.

Estibaliz C. gilt als zurechnungsfähig
Die 32-Jährige gelte, ist in dem Psycho-Gutachten weiters zu lesen, als zurechnungsfähig. Dennoch: Ihre seelischen Beeinträchtigungen seien so massiv, dass sie (im Falle eines Schuldspruchs) nicht bloß zu einer Haftstrafe verurteilt, sondern zusätzlich in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen werden sollte.

"Niemals würde ich meinem Buben etwas Böses antun"
Kastner spricht der Frau, die im Jänner 2012 in der Haft einen Buben gebar, jegliche Erziehungsfähigkeit ab. "Es gibt niemanden auf diesem Planeten, der mir wichtiger ist, als mein kleiner Bub", beteuert Estibaliz C., "niemals würde ich ihm etwas Böses antun." Keine Sicherheit will sie diesbezüglich aber hinsichtlich sämtlicher anderer Erdenbewohner abgeben: "Ich fürchte, ich könnte wieder töten."

Mehr zur irren Beichte von Estibaliz C. lesen Sie im NEWS 12/27!

Kommentare

wird sie nach spanien verlegt? genau genommen sollte man sie aus dem land weissen-obwohl eu (ihr kind ist ja schliesslich auch dort) und in einem schön schäbigen frauenknast den rest ihrer tage verbringen zu dürfen
mala madre kann sie ja besuchen mit ihrem söhnchen, denn wenn eine spanische frau mordgedanken gegen ihren vater hegt, wurde das meist von der lieben fürsorglichen mutter angeschürt

Irre Beichte Bravo News - es wird immer leichter euch mit dem Boulevard zu verwechseln...

aber s.u. - die Klientel will das anscheinend...

meine meinung die frau gehöhrt zum tode verurteilt wurde gestrichen ! allein durch ihre aussage sie würde wieder töten lässt nur ahnen ,wieviel diese frau dem steuerzahler kostet !!! und für die pflege ehrenwerter alter und kranker menschen wird gestrichen und gespart !!!

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