Ein Superstar im Anflug: Red Bull Salzburg angelt nach Brasiliens Goalgetter Ronaldo!

NEWS: Holen "Trap" & "Loddar" Star an die Salzach? Ronaldo will nach WM geordneten Rückzug aus Madrid

Schnabelholz-Sportanlage in Altach statt Camp Nou in Barcelona, EM-Stadion Wals-Siezenheim statt Santiago-Bernabéu-Kathedrale in Madrid: Ronaldo Luiz Nazario da Lima, zweifacher Fußballweltmeister, dreifacher Weltfußballer des Jahres und Fixstern im Superstar-Ensemble der "Galaktischen" von Real Madrid, nimmt Kurs auf Salzburg. Wo er die roten Bullen von Energy-Drink-Milliardär Dietrich Mateschitz in die Beletage des europäischen Fußballs schießen soll.

Was vor ein paar Wochen noch als Hirngespinst abgetan wurde, ist nach der Verpflichtung des italienischen Weltrekordtrainers Giovanni Trapattoni und seines Glamour-Assistenten Lothar Matthäus kein wilder Traum mehr. Denn Geld spielt beim Retortenklub aus der Mozartstadt mit Filialbetrieb in New York offensichtlich keine Rolle. Tatsache ist: Bereits vor knapp einem Monat, am 26. April, war Ronaldo heimlich, still und leise auf Stippvisite bei Red-Bull-Boss Mateschitz in Salzburg – standesgemäß eingeflogen im Privatjet.

Ronaldos Geheimbesuch bei Didi Mateschitz
Als der Kurzbesuch des 29-jährigen Brasilianers von den "Salzburger Nachrichten" kurz vermeldet wurde, versuchte Mateschitz, den Ball flach zu halten: "Es stimmt, Ronaldo war bei uns zu Gast, was aber keine besondere Affäre ist. Wir kennen einander seit einiger Zeit, hatten schon bisher Kontakt, nun kam er unserer Einladung zu einem Besuch in Salzburg nach." Gleichzeitig wurden alle Spekulationen über eine Verpflichtung des Superstars ins Reich der Phantasie verwiesen. Aber schon zu diesem Zeitpunkt hatten es alle Spatzen vom Dach des Bernabéu-Stadions gepfiffen: Ronaldo ist bei den "Königlichen", für die er seit 2002 die Schussstiefel schnürt, zutiefst unglücklich, will seinen noch bis 2008 laufenden Vertrag nach der Weltmeisterschaft in Deutschland vorzeitig auflösen. Dass ihn die Klubführung nicht auf den Knien zum Weitermachen bittet, hat den Brasilianer bei seinen Abwanderungsplänen nur bestärkt.

Am Montag dieser Woche lässt die Umgebung Ronaldos in der spanischen Sportzeitung "Marca" schließlich die Katze aus dem Sack: Für die Zeit nach der WM plane der Brasilianer, der auch spanischer Staatsbürger ist, den geordneten Rückzug aus Madrid. Er wolle sich nämlich nicht mehr den Stress antun, den der Spitzenfußball in einer europäischen Topliga mit sich bringt. Daher habe er zum Beispiel Transferangebote der beiden Mailänder Klubs Inter und AC Milan abgelehnt. Und dann die "Bombe": Ronaldo schließe nicht aus, nach der WM für einen Klub zu spielen, der "momentan nicht zur höchsten Elite" gehört. Genauer kann man den gegenwärtigen internationalen Stellenwert von Red Bull Salzburg, als österreichischer Vizemeister in der Champions-League-Qualifikation, eigentlich gar nicht mehr beschreiben.

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