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Dschungelcamp: Moderator
Daniel Hartwich im Interview

"Mit den Menschen, die sich die Prüfungen ausdenken, will ich nichts zu tun haben"

Sonja Zietlow und Daniel Hartwich moderieren das Dschungelcamp. © Bild: RTL/Stefan Gregorowius

Aus österreichischer Sicht wird das Dschungelcamp heuer interessant wie nie: Denn gleich zwei Österreicher ziehen in die australische Wildnis und stellen sich ab 17. Jänner ekeligen Prüfungen und dem Leben ganz ohne Luxus und VIP-Behandlung. Neben dem singenden Arzt Marco Angelini, der auch bei Dancing Stars teilnimmt, ist auch die ehemalige "Austria's next Topmodel"-Kandidatin Larissa Marolt mit von der Partie. Im Interview mit TV-MEDIA spricht Moderator Daniel Hartwich über Promis, Ekelprüfungen und Co.

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TV-MEDIA: Sie wurden im Vorjahr relativ freundlich von der Dschungel-Fangemeinde als der Neue aufgenommen. Wie oft fallen Sie auf die Knie und sind froh, dass es Ihnen nicht wie Markus Lanz bei Wetten, dass ..? gegangen ist?
Daniel Hartwich: Ich finde, unsere Situation ist nur bei oberflächlicher Betrachtung vergleichbar. Aber was meine Demut angeht, haben Sie vollkommen Recht. Es hätte bei meiner ersten Dschungel-Staffel nicht besser laufen können für mich. Was die Zuschauerzahlen, was die Zusammenarbeit mit Sonja und dem Team vor Ort angeht, einfach alles lief optimal. Dafür bin ich immer noch wirklich sehr dankbar.

TV-MEDIA: Sind Sie an der Kandidatenauswahl beteiligt und bringen sich vielleicht sogar mit Vorschlägen mit ein?
Hartwich: Nein, damit habe ich nichts zu tun. Und wie gut ein Kandidat in die Show passt, stellt man eigentlich erst fest, wenn er ins Camp eingezogen ist. Ein spannender Name ist noch lange kein spannender Kandidat.

TV-MEDIA: Beschweren sich eigentlich viele der Stars im Nachhinein über die frechen Sprüche, die Sonja und Sie vom Stapel lassen?
Hartwich: Bei mir hat sich niemand beschwert.

TV-MEDIA: Gibt’s so etwas wie eine moralische Grenze beim Lästern? Oder müssen Sie alles bringen, was sich die Gagautoren so ausdenken?
Hartwich: Selbstverständlich gibt es eine Grenze. Keiner hat ein Interesse daran, unseren Kandidaten wirklich ernsthaft zu schaden. Weder die Redaktion, noch die Moderatoren und auch nicht die Autoren.

TV-MEDIA: Wird ab und an auch spontan geblödelt oder sind alle Gags geschrieben?
Hartwich: In jeder Show ist immer Platz für Spontanes. Vor allem auch bei den Dschungelprüfungen, auf die man sich ja nur bedingt vorbereiten kann.

TV-MEDIA: Kennen Sie eigentlich die Menschen, die sich die Ekelaufgaben ausdenken? Braucht man für diesen Job eine Extraportion Sadismus?
Hartwich: Nein, mit diesen Menschen möchte ich nun wirklich nichts zu tun zu haben .... Sadistenpack!

Das ganze Interview lesen Sie im aktuellen TV-MEDIA. Hier geht's zur Homepage von TV-MEDIA.

Kommentare

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Ich freu mich drauf - hat man endlich mal was für's Auge und für die Ohren! Übrigens war er nicht 2008 bei DSDS, sondern 2011, das wird ständig falsch übernommen...
Letztes Jahr hat er alle 3 Singles in die Charts gebracht, 3 erfolgreiche Tourneen durch 3 Länder im letzten Jahr und ein Album zum Jahresende...nötig hat er's sicher nicht :-)
Und ein echter Arzt dort kann ja auch kein Fehler sein..

Oliver M. melden

Naja ... lassen wir die Kirche im Dorf ... eine erfolgreiche Tournee durch drei Länder von jemandem, den kaum jemand kennt, kann nicht soooo erfolgreich sein. Ist aber nicht böse gemeint! Und scheinbar hat er es doch nötig. Sonst macht man ja nicht bei DSDS, Dschungel camp und dancing Stars mit. Aber er ist klug und hat nun die chance, seinen Bekanntheitsgrad wieder zu pushen. Viel Glück!

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