Dschungelcamp von

Helmut Berger verabschiedet sich

68-Jähriger verlässt auf Anraten von Dr. Bob aus gesundheitlichen Gründen das Camp

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    Helmut Berger verabschiedet sich aus dem Dschugnelcamp.

  • Helmut Berger verabschiedet sich aus dem Dschungelcamp.
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    Aus gesundheitlichen Gründen kehrt der 68-Jährige zurück ins Luxushotel.

Schauspiel-Legende Helmut Berger hat das Dschungelcamp verlassen. Aus gesundheitlichen Gründen hat der 68-Jährige auf Anraten von Dschungelarzt Dr. Bob das Abenteuer beendet. Die hohen Temperaturen im australischen Urwald, die in den nächsten Tagen zum Teil auf über 50 Grad steigen sollen, wären für den "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!"-Kandidaten letztlich zu gefährlich gewesen.

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Schon von Beginn an gab es Spekulationen, wie lange es Helmut Berger wohl im Dschungel aushalten würde. Vor allem der fehlende Alkohol würde für ihn ein Problem darstellen, unkte man. Letztlich machte dem 68-Jährigen, der nach anfänglichen Schwierigkeiten langsam aber sicher Gefallen am Campleben gefunden hatte, aber die brütende Hitze im australischen Dschungel zu schaffen.

Berger: "Die Gesundheit geht vor"

In der Show wurde Helmut Berger von Dr. Bob untersucht. Das Ergebnis war alles andere als erfreulich. "Dr. Bob hat mir gesagt, dass ich schon viel besser aussehe, durch die Tage hier drin. Er hat aber auch gesagt, dass hier in Australien eine Hitzewelle von 54 Grad erwartet wird und das kann sehr gefährlich sein für meinen Kreislauf. Ich habe große Probleme mit dem Kreislauf. Und wenn mir schwindelig wird und ich umfalle dann kann ich mich verletzen. Das kann der Doc nicht verantworten. Und auch nach meiner Rückenoperation ist es für mich sehr schwierig spazieren zu gehen. Und der Sinn ist es ja nicht, dass ich in den Dschungel gekommen bin nur um im Schatten zu liegen. Und auch das Essen - heute hat eine Kollegin kein Essen geholt – und nur Reis und Bohnen sind für einen Oldtimer wie mich nicht genug Vitamine. Das kann dann alles schon Nachwirkungen haben und Dr. Bob sagt, es wäre besser wenn ich gehe. Es tut mir schon leid – aber es ist zu gefährlich. Die Gesundheit geht schon vor. Ich bin schon etwas traurig. Es ist schade", erklärt Berger.

Und welches Fazit zieht die Schauspiellegende nach den zwei Tagen Dschungelcamp? "Am Anfang waren wir ja nur fünf – das ging. Jetzt sind wir ja elf. Und die sind ja alle viel jünger und die quatschen den ganzen Tag. Ist irgendwie ein kleiner Hühnerstall geworden. Aber Olivia und ich haben immer Spaß gehabt. Und dann war da auch so ein netter, der heißt Silvo. Der hat mir auch immer geholfen."

Heißeste Zeit seit 100 Jahren

Gemeinsam gehen Dr. Bob und Helmut zurück ins Camp um mitzuteilen, dass Helmut gehen wird. Helmut zu den anderen: "Ich muss euch verlassen, weil das Wetter ist angesagt für die nächsten Tage für über 50 Grad. Und das ist sehr gefährlich für meinen Kreislauf. Auch das Essen ist nicht genug für mich, ich habe dann keine Kraft!" Die Gruppe hat Verständnis und klatscht. Joey ruft: "Bravo! Du hast es allen gezeigt. Du warst zwei Tage hier drin!" Dr. Bob ergänzt: "Es ist die heißeste Zeit hier seit 100 Jahren. Die australische Ambulanz hat Personen über 60 gewarnt nach draußen zu gehen und empfiehlt besser im Haus zu bleiben. Ich habe ihm geraten zu gehen. Er will nicht gehen, hat es aber akzeptiert." Dann verabschiedet sich Helmut und geht mit Dr. Bob aus dem Camp. Olivia: "Tja, nun ist unser Bürgermeister weg!"

Allegra Curtis ist besonders von dem Abschied getroffen und weint: "Ich hoffe, er fängt jetzt nicht wieder damit an, womit er hier aufgehört hat. Da kommen sofort die Erinnerungen an meinen Vater. Ich kenne süchtige Menschen – ich bin von einem erzogen worden –sobald sie wieder in ihrer Welt sind, fängt es wieder an. Er hatte hier eine Chance. Er war heute glücklich – aber es ist wirklich zu heiß…"

Kommentare

ausrede, diese brathofentemperatur muß ja wohl schon verher bekannt gewesen sein. Man hat manche probleme unterschätzt.

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sicher gut wenn man Ärzte hat die kein Risiko eingehen,Daumen hoch - keiner hat was davon wenn eine ältere Person in einer Show den Löffel abgibt.

Men Schwiegervater starb Sommer 2007. Es war eine wochenlange extreme Hitzewelle in Rumänien. Am Weg nach Rumänien: 37 Grad im Schatten, ausgetocknete Flüsse. Knapp vor dem Ziel eine Bergstraße. Wir machen Pause. Die Kinder baden in einem Gebirgsbach. Dieser hat 27 Grad.

Das Zimmer im Bauernhof wo er starb: 32 Grad um 10 Uhr abends als wir ankamen.

Also Hitze ist für alte Menschen eine wirklich tödliche Gefahr.

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