Die Entscheidung ist gefallen: Fritzl wird seine Haft in Justizanstalt Stein verbüßen

Karl Drexler: Sicherheitskonzept ist dort besser 74-Jähriger wurde bereits in Vollzugsanstalt verlegt

Die Entscheidung ist gefallen: Fritzl wird seine Haft in Justizanstalt Stein verbüßen © Bild: APA/Fohringer

Die Entscheidung, wo der zu lebenslanger Haft verurteilte Josef F. seine Strafe verbüßen wird, ist gefallen. Wie Karl Drexler, der Leiter der Vollzugsdirektion, bekanntgab, wurde der 74-Jährige in die in Krems an der Donau gelegene Vollzugsanstalt Stein verlegt. "In Stein gibt es eine eigene Krankenabteilung, was bei seinem Alter eine Rolle gespielt hat", so Drexler.

Zusätzlich komme das Sicherheitskonzept in Stein mehr dem 74 Jahre alten Häftling entgegen als jenes in der Vollzugsanstalt Garsten, die Josef F. bevorzugt hätte, weil sie näher an seinem Heimatsort Amstetten liegt. "Die Sicherheitsarchitektur passt besser zu der theoretischen Gefahr, die Josef F. drohen könnte", stellte Drexler fest.

Droht Fritzl Gefahr durch Mithäftlinge?
Zwar gebe es keine konkreten Hinweise, dass Mithäftlinge dem Mann Böses antun wollten, "aber es ist ja auch draußen bekannt, dass Sittlichkeitsverbrecher bei Mitinsassen auf eine gewisse Ablehnung stoßen", sagte der Vollzugsdirektor. Das sei bei der Entscheidung für Stein "präventiv mitbedacht" worden.

Größte Justizanstalt des Landes
Das in einem Ortsteil von Krems an der Donau gelegene Gefängnis ist die größte Strafvollzugsanstalt des Landes. In Stein sind ausschließlich Männer mit einer Haftdauer von 18 Monaten bis lebenslang untergebracht. Die Anstalt bietet Raum für 805 Insassen.

"Er macht einen gesunden, kooperativen, zukunftsorientierten Eindruck", berichtete Anstaltsleiter Christian Timm nach einem ersten längeren Gespräch mit Josef F. auf Anfrage der APA. Gebrochen wirke der Mann nicht: "Es ist auch wichtig, dass er eine Perspektive findet."

Fritzl möchte arbeiten
"Herr F. hat konkrete Vorstellungen, was seine Zukunft betrifft. Er möchte arbeiten und sich integrieren. Für extreme körperliche Arbeiten wird man ihn nicht heranziehen können. Er selbst hat gesagt, schwere körperliche Arbeit geht nicht mehr. Aber in unseren 28 Werkstätten wird sich schon eine Möglichkeit finden", erklärte Timm. Er möchte sich auch einer Therapie gegen seine von einer Gerichtspsychiaterin festgestellten Persönlichkeitsstörung unterziehen.(apa/red)

Kommentare

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Passt nur ja auf, dass ihm kein Leid geschieht! Der Herr wird also ganz bequem seinen Strafe verbüßen. Und passt bitte auf, dass ihm von den Mithäftlingen nichts getan wird. Am besten ihr gebt ihn in eine Einzelzelle mit Fernseher, Telefon, Tageszeitungen jede Woche einmal eine Prostitutierte, damit er auch da "Entspannung" erfährt. Lang gehts nicht mehr in Österreich. Wenn es so weiter geht, dann werde ich mir auch überlegen etwas anzustellen damit ich in den Häfen komme weil dort gehts mir vielleicht besser als in Freiheit ha, ha, ha! Ich brauche ja nur meine Tochter 24 Jahre lang ohne Luft und Licht einzusperren, ein paar Kinderchen mit ihr zu zeugen und wenn man dann endlich auf meine Schandtaten drauf kommt, dann gehts mir noch besser als zu vor. Ist doch ein Klacks für mich. Dieser Staat ist degenerierter als ich annahm!!!

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Re: Passt nur ja auf, dass ihm kein Leid geschieht! Ich hätte noch einen Vorschlag. Sperrt ihn doch in das Kellerverlies, dass er für seine Tochter und die Kinder gebaut hat und sagt ihm nicht, wann ihr das Nächstemal zu ihm runter steigt in die Dunkelheit und den Moder abgestandener Luft, damit er weiß, was für eine Drecks... er war. Aber das werdet ihr nicht tun, weil ihr ja so einen modernen Strafvollzug habt - nicht war? Warum in der Bibel wohl steht "Aug um Aug, Zahn um Zahn! Dieser Grundsatz würde für F. genau passen!

also da kommt mir das beinahe das K**** Ich finde das der gute Herr nicht auf unsere Kosten psychiatrisch behandelt werden sollte.
Er kommt hoffentlich nie mehr raus, wenn ist er sowieso zu alt um eine Fliege einzusperren.
Das Geld für seine Therapie könnte man besser in einen anderen Häftling investieren der noch Zukunftsaussichten hat!

Lasst ihn arbeiten, wenn er möchte, aber gebt ihm nicht weil er alt ist Sonderrechte- er ist intelligent genug zu wissen was er warum getan hat.

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