Die grosse Chance von

"Große" Talente gefunden

Tanztheater, Schleuderakrobaten, Kabarettistin und ein Gesangstalent kamen weiter

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    Chiara Kerper sicherte sich mit „Waka Waka“ die Stimmen der Jury.

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    Die Jury stimmt auch für die Kabarettistin Lydia Prenner-Kasper.

Urbanes Tanztheater, Schleuderakrobaten, eine Kabarettistin und ein junges Gesangstalent – weitere vier Plätze für das Halbfinale von „Die große Chance“ wurden bei der zweiten von sechs Castingshows vergeben. Drei davon bestimmten die Juroren. Den vierten Starter für die Live-Shows wählte das Saalpublikum.

Zabine, Karina Sarkissova, Sido und Bernhard Paul wählten die Kabarettistin Lydia Prenner-Kasper, die junge Sängerin Chiara Kerper und Alexander Wengler für seine urbane Tanztheater-Darbietung weiter in die nächste Runde. Das Saalpublikum entschied sich für die Schleuderakrobatiktruppe The Freaks.

Großes Stimmwunder
Chiara Kerper sicherte sich mit „Waka Waka“ die Stimmen der Jury.
Die 12-jährige Gymnasiastin aus Niederösterreich singt schon „seit ich denken kann. Da gibt es eigentlich keinen Anfang. Das erste Mal auf einer Bühne bin ich mit fünf Jahren gestanden.“ Über ihre Bewerbung bei der „großen Chance“: „Den Tipp hat mir eine Freundin gegeben, die einen Aufruf im Fernsehen gesehen hat. Und so bin ich zum Casting in Wien gegangen.“ Bei der Show überzeugte sie die Jury mit ihrer ganz eigenen Interpretation von Shakiras „Waka Waka“: „Ich habe zwar nicht wirklich ein Vorbild, aber der Song gefällt mir einfach gut.“ Auf der Bühne begleitete sich Chiara selbst am Klavier: „Ich spiele erst seit einem Jahr und habe einfach herumprobiert und dann meine eigene Version aus dem Song gemacht.“ Über ihren großen Auftritt: „Ehrlich gesagt habe ich zuerst nicht damit gerechnet, weiter zu kommen. Aber als die Jury dann so begeistert von mir war, habe ich schon gedacht, dass ich es schaffen könnte.“ Bis zum Halbfinale, bei dem sie wieder mit einer eigenen Version eines Popsongs an den Start gehen möchte, wird sie noch „auf alle Fälle viel üben. Und vor dem Auftritt ganz viel trinken – das schmiert die Stimme.“

Kabarettistin überzeugte mit viel Schmäh
Die 28-jährige Wienerin ließ sich für ihre kabarettistische Gesangseinlage über die „Freuden der Elternschaft“ von ihren beiden Töchtern sowie Kindern und Eltern in ihrem Umfeld inspirieren. Lydia Prenner-Kasper: „Ich mache schon seit früher Kindheit immer wieder kreative Kabarett-Einlagen bei Feiern. So richtig ging es für mich aber erst heuer im Mai los, als ich einen Jungkabarettisten-Wettbewerb gewinnen konnte. Bei der 'großen Chance' habe ich mich beworben, weil ich dann auch wissen wollte, ob mein Schmäh auch wo anders ankommt.“ Vor ihrem Auftritt war sie „voller Vorfreude auf das Publikum und auf die Jury – es ist immer spannend zu sehen, ob man die Leute zum Lachen bringt und ob sie das gut finden, was man ihnen zeigt. Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, weiter zu kommen.“ Für das Halbfinale hat sie „schon ein paar Dinge im Kopf und jetzt schaue ich, was sich davon gut umsetzen lässt.“

Tanzperformance punktete ebenfalls
Der 27-jährige Vorarlberger ist schon seit vielen Jahren begeisterter Tänzer und Bühnendarsteller. Aus diesen beiden Leidenschaften entwickelte er auch seinen ganz eigenen Stil „Dacting“, der sowohl Tanz (Dance) als auch Schauspiel (Acting) beinhaltet: „Ich habe nach einer Ausdrucksform gesucht, mit der ich Dinge kommunizieren kann und bei der ich authentisch bleibe. Es hat für mich einige Jahre gedauert, diesen Stil zu finden.“ Und weiter: „Ich hatte immer das Gefühl, dass, wenn ich auf eine Bühne gehe, dann muss ich auch etwas zu sagen haben.“ Bei der „großen Chance“ überzeugte er mit einer sehr persönlichen Performance, die er seinem Vater gewidmet hat, der es nicht schafft, mit dem Rauchen aufzuhören: „Ich wollte dieses Medium auch dazu nutzen, meinem Vater sehr emotional einen Anstoß zu geben.“ Nach seinem Auftritt berichtet Alexander Wengler: „Ich wusste nicht wie die Jury auf meine Performance reagiert – dass ich weiter bin, ist für mich eine Bestätigung dafür, dass ich mich am richtigen Weg befinde.“

Wer das Saalpublikum auf seine Seite zog
Vom Saalpublikum wurde die niederösterreichische Schleuderakrobatiktruppe The Freaks ins Halbfinale gewählt. Die sieben Burschen und sieben Mädchen aus Niederösterreich trainieren seit zwei Jahren miteinander. Sprecher O.C. Ono: „Wir haben uns im Turnverein und in der Sportschule kennengelernt und sind so zur Akrobatik gekommen. 'Die große Chance' wollten wir auch dazu nutzen, um unsere Bekanntheit zu steigern und einem breiten Publikum zu zeigen, was wir so drauf haben.“ Und nach der gelungenen Performance weiter: „Wir sind unheimlich stolz, weil wir ja alle nur Schüler und Studenten sind und auch nur einmal in der Woche trainieren. Die Motivation für die Live Show ist auf jeden Fall riesengroß.“ Für das Halbfinale verspricht er: „Wir wollen uns auf jeden Fall steigern. Wir haben auch noch einige Highlights auf Lager, die wir uns extra aufgehoben haben. Wir sind also das Risiko eingegangen, beim ersten TV-Auftritt noch nicht alles herzuzeigen.“

Die drei Halbfinalshows und das Finale
Die drei Halbfinalshows stehen ab 21. Oktober 2011 jeweils freitags um 20.15 Uhr live auf dem Programm von ORF eins. Wer schließlich bei „Die große Chance“ als Sieger mit 100.000 Euro belohnt wird, das entscheidet sich beim Finale am 11. November live in ORF eins.

Kommentare

Jury Die schlechteste Jury, die ich je gesehen habe. Sprechen untereinander ab, wer weiter kommt oder nicht. Auch die gemeinen Äußerungen über die "Talente" sind unangebracht!
Schade, daß solche Leute Entscheidungen treffen dürfen.

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