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Volksfest der Superlative:
Das Oktoberfest in Zahlen

Wirtschaftsfaktor: Festbesucher bringen jährlich rund eine Milliarde Euro ein

Oktoberfest 2017 © Bild: APA/Christof STACHE / AFP

Millionen Besucher, Millionen Maß Bier, Millionen Kilowattstunden Stromverbrauch und Millionen-Umsätze: Das größte Volksfest der Welt ist ein einziger Superlativ. Einige Zahlen im Überblick:

- Besucher: Rund sechs Millionen kommen alljährlich auf die Wiesn, der Rekord von 1985 lag bei 7,1 Millionen. Im vergangenen Jahr ließen schlechtes Wetter und Terrorangst die Zahl auf 5,6 Millionen sinken - das ließ viele Besucher aber auch durchatmen: Endlich mal eine entspannte Wiesn.

- Festgelände : Das Wiesn-Gelände hat 34,5 Hektar - wenig für die riesige Besucherzahl. Bis 400.000 Menschen drängen an einem starken Tag auf das Areal.

- Wirtschaftsfaktor: Gut eine Milliarde Euro bringen die Besucher ein. Nach Umfragen und Berechnungen der Veranstalter gaben 5,9 Millionen Festbesucher im Jahr 2014 etwa 349 Millionen Euro direkt auf dem Oktoberfest für Fahrgeschäfte, Bier, Hendl und Co. aus - pro Person durchschnittlich 62,31 Euro. Auswärtige Besucher ließen für Einkäufe, Taxi oder öffentlichen Verkehrsmittel weitere 245 Millionen Euro in der Stadt. Für Übernachtungen gaben sie nochmals rund 434 Millionen Euro aus.

- Beschäftigte: Rund 8.000 fest angestellte und 5.000 wechselnde Arbeitskräfte sind im Einsatz.

- Bierzelte : Gigantisch. Das größte ist das Hofbräuzelt mit knapp 10.000 Sitzplätzen inklusive Biergarten. Alle Zelte zusammen: rund 119.000 Plätze.

- Essen & Trinken: 2016 tranken die Gäste 6,6 Millionen Maß Bier. Dazu verzehrten sie knapp 367.000 Brathähnchen, 116 Ochsen und 58 Kälber. Dazu kommen 28 Tonnen gebrannte Mandeln.

- Toiletten: Rund 1.400 Sitzplätze, ein Kilometer Stehplätze und 41 behindertengerechte WCs. Die Benutzung kostet nichts.

- Trachten- und Schützenzug am ersten Sonntag: Mit bis zu 9.000 Teilnehmern und sieben Kilometern Länge einer der größten der Welt.

- Umwelt: Die Festleitung ist stolz auf die Fortschritte. Restmüll und Wasserverbrauch sanken um ein Vielfaches. Die Zahlen bleiben trotzdem enorm. Der Stromverbrauch ist weiter gesunken auf 2,7 Millionen Kilowattstunden im vergangenen Jahr, das ist dennoch etwa der Jahresverbrauch von gut 1.000 Haushalten. Restmüll: Gut 773 Tonnen. Speisereste und Knochen: 456 Tonnen.

- Fundsachen: Gut 3.300 im vergangenen Jahr, darunter 760 Ausweise, 810 Kleidungsstücke, 656 Geldbörsen, 410 Mobiltelefone, 220 Schlüssel, ein Blutdruckmessgerät und zwei Hörgeräte.

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