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Dancing Stars: Nina
Hartmann muss gehen

Die 6. Folge bot alles von der erotischen Rumba bis zum Sado-Maso-Tango

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    Bild 1 von 25 © Bild: ORF/Milenko Badzic

    Dancing Stars - Folge 6

    Nina Hartmann ist in der sechsten Folge zum letzten Mal mit Paul Lorenz übers "Dancing Stars"-Parkett gefegt.

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    Dancing Stars - Folge 6

    Nina Hartmann und Paul Lorenz

Bei der sechsten Folge der "Dancing Stars" gab es gleich zwei Premieren: den Charlston-Marathon am Ende der Show und eine Jazz Gitti, die den Treppenlauf hinunterrutscht. Für Letztere wurde es wieder einmal verdammt knapp. Abschied nehmen hieß es dann aber für eine der Besten: Nina Hartmann.

THEMEN:

Den Anfang machten Verena Scheitz und Florian Gschaider mit einem Jive, den Nicole in den allerhöchsten Tönen lobte: "Ihr habt wirklich einen geilen Groove drauf gehabt." Und in Richtung Verena: "Du hast das ganz, ganz toll gemacht." Verdiente 33 Punkte vergab die Jury an das Paar. Und mit ihrer Prognose, dass es bei solch einer Performance für den Rest der Teams schwierig werden würde, mitzuhalten, sollte Nicole Burns-Hansen schließlich Recht behalten.

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© ORF/Milenko Badzic Verena Scheitz und Florian Gschaider

Nina Hartmann muss gehen

Nina Hartmann und Paul Lorenz versuchten sich in einem Slowfox. Wobei es "versuchten" Hannes Nebdal zufolge wohl am ehesten getroffen hat, sieht er in Nina doch eher eine Latin-Tänzerin. Und obwohl Thomas Schäfer-Elmayer die Performance mit den Worten "Ich find, es war ein überragender Slowfox" lobte, hat Nina Hartmann keine Chance mehr, ihr Können weiter unter Beweis zu stellen. Überragend war offensichtlich nicht genug, und so mussten Nina Hartmann und Paul Lorenz gestern das Feld räumen.

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© ORF/Milenko Badzic Nina Hartmann und Paul Lorenz

Georgij Makazarias Lieblingstanz

Immerhin 28 Jury-Punkte holten sich Georgij Makazaria und Maria Santner mit ihrem Tango. Völlig außer Atem schwärmte der "Russkaja"-Sänger nach der Performance: "Das ... war ... mein ... Lieblingstanz". Balázs Ekker fand zur Abwechslung mal lobende Worte, nämlich für die Leichtfüßigkeit, das Rhythmusgefühl und - alles in allem - das Talent Georgijs. Und er setzte noch eins drauf: "Ich wage es zu sagen, dass Georgij mehr kann. Dass er noch nicht an seine Grenzen gegangen ist." Dem schließt sich Nicole an, die sich auf mehr Natürlichkeit, mehr Feuer freut.

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© ORF/Milenko Badzic Georgij Makazaria und Maria Santner

Jazz Gittis Premiere

Jazz Gitti und Willi Gabalier legten diesmal einen Quickstep hin. Und sorgten gleichzeitig für eine Premiere bei den Dancing Stars: "Über das Geländer ist noch nie jemand gerutscht", kommentierte Mirjam Weichselbraun. Dafür - und natürlich für ihre Show - bekam die Sängerin ... naja, nennen wir es mal Lob: "Also soo schlimm war's nicht", gestand Thomas Schäfer-Elmayer ein. "Wir in der Jury fürchten uns immer, dass wir die Gitti bewerten müssen." Die Bewertung fiel nun aber eben doch nicht so schlecht aus wie befürchtet. Denn gemeinsam, so der Tanzschulbesitzer weiter, wären Gitti und Willi ein sensationelles Paar und würden genau das vermitteln, was zum Quickstep gehört, nämlich Lebensfreude. Und die wird uns bei den "Dancing Stars" fürs erste noch erhalten bleiben. Denn obgleich das Team nach der Jury-Bewertung am schlechtesten abgeschnitten hatte, kam es - dank Publikumsvoting - in die nächste Runde.

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© ORF/Milenko Badzic Jazz Gitti und Willi Gabalier

Thomas Morgensterns fehlendes Rhythmusgefühl

Thomas Morgenstern und Roswitha Wieland fegten mit einem Jive übers Parkett. Während Hannes Nedbal Roswithas Choreografie gut hieß, mokierte er sich allerdings über Thomas' fehlendes Rhythmusgefühl. Dem schloss sich Nicole an, die zwar Thomas' Ausstrahlung und seine lockeren Beine lobte, "aber leider, leider, leider war fast der ganze Jive außer Rhythmus." Immerhin 23 Punkte vergab die Jury an den Olympiasieger und seine Tanzpartnerin.

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© ORF/Milenko Badzic Thomas Morgenstern und Roswitha Wieland

Gery Keszlers erotische Rumba

Ebenso viele Punkte vergab die Jury an Gery Keszler und Alexandra Scheriau, die dieses mal eine Rumba zum Besten gaben, die vor Erotik nur so sprühte. Thomas Schäfer-Elmayer zeigte sich begeistert: "Mir hat's unheimlich gut gefallen". Hannes Nedbal war da etwas anderer Meinung: "Die Art, die Rumba zu bringen, die war mir zu wenig verführerisch. Es war immer der gleiche Gesichtsausdruck." Gesichtsausdruck hin oder her, der "Life Ball"-Organisator und Alexandra kamen weiter.

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© ORF/Milenko Badzic Gery Keszler und Alexandra Scheriau

Tango brutalo mit Sabine Petzl

Das Schlusslicht bildeten Sabine Petzl und Thomas Kraml mit einem Tango, um nicht zu sagen mit einem "Tango brutalo". Denn während sich Nicole Burns-Hansen begeistert von Sabines Leidenschaft zeigte - "Das war total echt, das hat mir sehr gut gefallen" - war Balázs Ekker von der Performance weniger angetan. "Für mich war dieser Tango viel zu brutal", kritisierte er. "Es war nicht verführerisch, es war nicht sexy. Es war eher eine Sado-Maso-Geschichte." Dennoch überstieg das Paar mit 30 Jury-Punkten seinen bisherigen persönlichen Bestwert.

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© ORF/Milenko Badzic Sabine Petzl und Thomas Kraml

Der Charlston-Marathon

Last but not least wurden noch mal alle Paare aufs Parkett gebeten. Die Devise lautete: Charlston tanzen, und zwar jeder gegen jeden. Nach und nach sollten die Kandidaten durch die Jurymitglieder von der Tanzfläche geholt werden. Wer sich am längsten hält, gewinnt den Marathon - und obendrein ganze 10 Jury-Punkte. Und die gingen schließlich an keine anderen als Georgij Makazaria und Maria Santner.

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© ORF/Milenko Badzic Nina Hartmann und Paul Lorenz

In dieser Reihenfolge schieden die Kandidaten beim Charlston-Marathon aus:

  1. Jazz Gitti &Willi Gabalier
  2. Gery Keszler & Alexander Scheriau
  3. Thomals Morgenstern & Roswitha Wieland
  4. Nina Hartmann & Paul Lorenz
  5. Sabine Petzl & Thomas Kraml
  6. Verena Scheitz & Florian Gschaider

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