Alles für die Wurst

100 Hunde starteten im Rennen um die Wurst - Dackel Maxi ist zum dritten Mal Sieger

„Auf, ihr Dackel, fertig, los!“ hieß es am Sonntag, 8. September, beim siebten Itzehoer Dackelrennen. Rund 100 Hunde machten in den Klassen Dackel und Nicht-Dackel Jagd auf die „Goldene Wurst von Itzehoe“.

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  • „Auf, ihr Dackel, fertig, los!“ hieß es am Sonntag, 8. September, beim siebten Itzehoer Dackelrennen
    Bild 1 von 3 © Bild: Jürgen Müller-Tischer

    Für die Zuschauer liegt der Reiz des Rennens nicht nur im Anblick der wehenden Ohren und rotierenden Pfötchen, sondern vor allem in der Unberechenbarkeit der Sportler.

  • „Auf, ihr Dackel, fertig, los!“ hieß es am Sonntag, 8. September, beim siebten Itzehoer Dackelrennen
    Bild 2 von 3 © Bild: Jürgen Müller-Tischer

    Der Dackel an sich ist eigensinnig“, sagt Katrin Götz lachend. „Man kann nie vorhersehen, ob er überhaupt los läuft, bis zum Ziel rennt, auf halber Strecke umdreht oder einen Abstecher ins Publikum wagt. Es bleibt immer spannend.“

Dackelrüde Trotzki, Erfinder und Schirmdackel des Itzehoer Dackelrennens hatte am Sonntag verdammt viel um die Schlappohren. Der kleine Hund von Renn-Organisatorin Katrin Götz hatte alle Pfoten voll zu tun, um das jährliche Rennen auch heuer wieder erfolgreich über die Bühne zu bringen.

Am Ende hatte wieder Maxi die Schnauze vorn: Der Hamburger Dackel hatte bereits 2011 und 2012 gewonnen und ließ diesmal mit seiner persönlichen Bestzeit von 5,97 Sekunden die vierbeinige Konkurrenz auf der 50-Meter-Strecke um Schwanzlängen hinter sich. Auch bei den Nicht-Dackeln ist der neue Sieger der alte: Dobermann-Mischling Roxas raste nach 5,07 Sekunden über die Ziellinie.

Die Veranstaltung im schleswig-holsteinischen Itzehoe hat inzwischen Kult-Status erreicht. Die Teilnehmer reisen längst nicht mehr nur aus ganz Norddeutschland an. „Wir hatten in diesem Jahr unter anderem auch Rennhunde aus Wasserburg am Inn und Aschaffenburg in Bayern am Start“, erklärt Organisatorin Katrin Götz.

Für die Zuschauer liegt der Reiz des Rennens nicht nur im Anblick der wehenden Ohren und rotierenden Pfötchen, sondern vor allem in der Unberechenbarkeit der Sportler: „Der Dackel an sich ist eigensinnig“, sagt Katrin Götz lachend. „Man kann nie vorhersehen, ob er überhaupt los läuft, bis zum Ziel rennt, auf halber Strecke umdreht oder einen Abstecher ins Publikum wagt. Es bleibt immer spannend.“

Weiterführender Link:

Dackelrennen Itzehoe

Kommentare

Oberon

Ich hatte noch nie einen Dackel, bin eher ein Katzenmensch, aber ich mag sie gerade wegen ihrer Eigenwilligkeit, die durchaus mit der einer Katze konkurrieren kann. Na ja, ich brauch halt eine gewisse Herausforderung.

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