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Es geht nicht nur um Europa

Cover - Es geht nicht nur um Europa © Bild: APA/Schlager

SPÖ-Spitzenkandidat Andreas Schieder und FPÖ-Frontmann Harald Vilimsky wetteifern nicht nur um das bessere Ergebnis bei der EU-Wahl. Für ihre Parteien geht es auch um die bessere Ausgangsposition für das nächste Match gegen die ÖVP

Wenn Schieder und Vilimsky um Stimmen werben, geht es um mehr als nur das Wahlergebnis für das Europäische Parlament und die Frage, wer am Ende auf welchem Platz liegt. Es geht um unterschiedliche Visionen, was die Europäische Union in Zukunft sein soll. Und es geht um mehr als die Zukunft eines Kontinents, weil erstmals bei einer Wahl der weltweite Klimawandel und die unterschiedlichen Positionen dazu breiten Raum einnehmen. Nebenbei es geht um viel weniger als den Kontinent, nämlich um die Startpositionen von SPÖ und FPÖ bei künftigen Wahlauseinandersetzungen in Österreich.

Die Roten müssen ein starkes Ergebnis liefern, damit sie nach dem SPÖ-Debakel bei der Nationalratswahl 2017 ein Lebenszeichen geben. Die Blauen müssen um Stimmen laufen, damit sich nicht jene Erzählung verfestigt, die lautet: Von der türkis-blauen Regierungskoalition profitiert die ÖVP, weil die FPÖ den Zulauf ihrer Protestwähler verliert und Sebastian Kurz mit seinen jüngsten Wahlkampf-Sagern auch noch Europa-Gegner aus dem blauen Wählerreservoir fischt.

Den kompletten Beitrag lesen Sie in der aktuellen Printausgabe von News (Nr. 20/2019)!