Süßer geht nicht!

Cake Pop Bakery

Mutter und Tochter zaubern gemeinsam die herzigsten Süßigkeiten des Landes

Cake Pop Bakery © Bild: Mike Rabensteiner

Vor fünf Jahren wusste in Österreich noch kaum jemand, was Cake Pops sind. Dank Julia Wojta und ihrer Mama Sonja hat sich dies mittlerweile geändert. Die herzigen Minikuchen am Stäbchen kann man auch zu hause nachmachen - wie das geht, erklären die beiden bei einem Gratis-Workshop am 25. Oktober in Wien. NEWS.AT hat vorab mit Julia Wojta geplauscht.

Wenn bei Geburtstagspartys, Hochzeiten oder Firmenfeiern Cake Pops aufgetischt werden, sind viele begeisterte "Aaaahs!" und "Oooohs!" vorprogrammiert. Die süßen Kugeln, die nach Herzenslust verziert werden, sind einfach bestechend. Und wir geben es zu - oft hat man Hemmungen, die Cake Pops auch wirklich zu verspeisen. Schließlich grinst einen darauf das eine Mal ein süßer Osterhase, das nächste Mal ein herziger Halloweenkürbis an. Ob es Julia Wojta, die die Cake Pops hauptberuflich fabriziert, auch so geht? "Nein, nie! Wir lieben es, wenn etwas schön und perfekt gelingt. Aber am Ende des Tages bin ich Zuckerbäckerin und freue mich, wenn der Cake Pop im Magen landet und gut schmeckt!"

Cake Pops statt Jus

Julia war übrigens nicht immer Konditorin. Sie hat Jus studiert. "Ich suchte nach dem Studium nach etwas Fröhlichem, das ich mit meinen Händen herstellen könnte. So bin ich auf Cake Pops gestoßen, die mir und Österreich noch ganz unbekannt waren. Ich wusste sofort: Das ist es!" Zusammen mit ihrer Mutter Sonja stürzte sich die Quereinsteigerin ins Geschäft - eine Zusammenarbeit, die wunderbar funktioniert. "Es ist das Beste auf der Welt. Ich könnte mir keinen besseren Partner vorstellen. Die Arbeit fühlt sich oft nicht wie Arbeit an, weil es einfach irrsinnig viel Spaß macht. Und sollte bei enormem Stress doch mal ein böses Wort fallen, ist das auch schnell wieder vergessen."

Cake Pop Bakery
© Mike Rabensteiner

Arbeit haben die Wojtas in ihrer "Cake Pop Bakery" mittlerweile mehr als genug. Ob ein kugeliges Brautpaar für die Hochzeitstorte oder hunderte Cake Pops im Look einer Firma - ihre Cake Pops kommen an. "Ich würde sagen, das Verhältnis zwischen Privaten und Unternehmern ist 50/50. Es gibt einfach immer einen Grund, ein Event, einen Anlass, um Cake Pops zu bestellen. Private sind meist dankbarer. Firmen sind wiederum sehr genau, aber wir mögen beides!"

"Wir haben hart gearbeitet"

Ab mindestens 3,30 Euro pro Stück ist man mit dabei. Ein Preis, der erstaunt, wenn man bedenkt, wieviel Detailarbeit in einem einzelnen Cake Pop steckt. Julia und Sonja sind aber im Lauf der Zeit zu echten Profis geworden. Anfangs gab es natürlich das eine oder andere Hoppala. "Wir hatten Probleme mit der Grundmasse, den Temperaturen. Aber wir haben hart gearbeitet und nun passieren kaum noch Fehler!" Was viele zu hause beim Anfertigen von Cake Pops falsch machen? "Die häufigsten Fehler sind, dass oft die Cake Pop Kugeln viel zu groß sind, die Grundmasse schon nicht geeignet ist oder dass die Glasur nicht richtig verwendet wird."

Cake Pop Bakery
© Mike Rabensteiner

Damit man schnell den Dreh raus hat, bieten sich die Kurse der "Cake Pop Bakery" an. Der nächste (übrigens mit kostenloser Teilnahme!) findet am kommenden Samstag* im Wiener Babette's statt. "Dort zeigen wir ganz genau, wie man Cake Pops macht, eine perfekte Ergänzung zum Kochbuch!"

"Cake Pop Bakery" als Kochbuch

Stichwort Kochbuch: das haben die beiden Cake-Pop-Künstlerinnen ebenfalls vor kurzem herausgebracht. Eine Pflichlektüre für Cake-Pop-Fans und solche, die es werden wollen! Wie es sich anfühlt, das eigene Werk in Händen zu halten? "Irre, aufregend, ganz aus dem Häuschen, happy, wir können es kaum glauben!"

*"Cake Pop Bakery"-Kurs von Julia und Sonja Wojta
Samstag, 25. Oktober 2014, von 12–16 Uhr
Babette's – Spice and Books for Cooks, Schleifmühlgasse 17, 1040 Wien
Kostenlose Teilnahme

Cake Pop Bakery
© Löwenzahn

NEWS.AT-Kochbuchtipp:
"Cake Pop Bakery" von Julia und Sonja Wojta, erschienen bei Löwenzahn, 19,90 €

Wir verlosen ein Exemplar von "Cake Pop Bakery"!

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