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Bundesheer - Neue Schulflugzeuge in Zeltweg gelandet

Auch Löschfahrzeuge übergeben - Insgesamt 6,4 Mio. Euro

Am Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg hat das Bundesheer am Donnerstag zwei neue Schulflugzeuge und zwei Löschfahrzeuge übernommen. In Summe wurden vier Flugzeuge beschafft, die Gesamtkosten hierfür belaufen sich laut Bundesheer auf 2,4 Mio. Euro. Beim Festakt und der Flugzeugtaufe waren gleich zwei Minister - Verteidigungsminister Mario Kunasek und Infrastrukturminister Norbert Hofer (beide FPÖ) dabei.

Nachdem der Blackhawk-Hubschrauber mit Ressortchef Kunasek und dem passionierten Flieger Hofer gelandet ist, wurde noch der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) empfangen, bevor die feierliche Taufe der neuen Schulflugzeuge mit zwei großen Löschfahrzeugen am Flugfeld über die Bühne ging.

Bei den neuen Fliegern handelt es sich um leichte Schulflugzeuge des Typs DA-40, gefertigt vom Wiener Neustädter Unternehmen Diamond Aircraft Industries. Mit diesen Maschinen soll unter anderem die Instrumentenflugausbildung der PC7-Fluglehrer und -Einsatzpiloten sichergestellt werden. Bisher waren derartige Flugzeuge nur geleast, mit den neuen sei nun eine kosteneffiziente Ausbildung möglich. Zwei Flugzeuge wurden nun per Mai geliefert, zwei weitere kommen im September 2018.

Übergeben wurden auch zwei von insgesamt sechs Löschfahrzeugen mit einem Beschaffungsvolumen von rund 4 Mio. Euro. Die Fahrzeuge werden auf den Flugplätzen Zeltweg, Hörsching, Langenlebarn und Aigen im Einsatz sein. Möglich ist mit diesen Geräten die sogenannte "dreifach Brandbekämpfung", das heißt mit Wasser, Schaum und Pulver.

"Heute ist ein guter Tag für das österreichische Bundesheer und die Steiermark und ein besonders guter Tag für die Luftstreitkräfte." Mit der Anschaffung der neuen Geräte sei sowohl der Standort Zeltweg als auch der Schulungsbetrieb gesichert. In den vergangenen zehn, fünfzehn Jahren habe es einen Sparkurs beim Heer gegeben, dieser "Investitionsstau" müsse jetzt konsequent abgearbeitet werden, so Kunasek. Damit das Bundesheer als Arbeitgeber attraktiv bleibt, brauche es auch in manchen Bereichen Nachbesserungen, meinte der Ressortchef weiters.

"Friede und Wohlstand sind nicht gepachtet auf Dauer. Wir müssen vorbereitet sein auf alles, dafür braucht es ein starkes, selbstbewusstes, gut ausgerüstetes Bundesheer", stellte der steirische ÖVP-Chef Schützenhöfer fest. Er sieht in Kunasek den richtigen Minister zur richtigen Zeit an der Spitze des Ressorts. Infrastrukturminister Hofer zeigte sich erfreut, dass mit der Lieferung Diamond Aircraft beauftragt wurde. Auch Hofer gab zu bedenken, dass jederzeit die Situation eintreten kann, dass das Land verteidigt werden muss: "Das Bundesheer ist unsere Versicherung."

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