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Brexit - EU-Kommission beschließt weitere Notfallmaßnahmen

Für Fall eines "No Deal": Betroffenen im Fischereibereich helfen

Die EU-Kommission hat am Mittwoch zwei weitere Notfallmaßnahmen für den Fall eines "No Deal" beim Brexit beschlossen. Dabei geht es darum, im Fischereibereich von einem Brexit ohne Austrittsvertrag zu helfen.

So sollen Fischer die Möglichkeit erhalten, Ausgleichszahlungen im Rahmen des EU-Fischereifonds zu erhalten. Damit könnten einige Auswirkungen bei der Schließung von britischen Seegewässern abgemildert werden. Der zweite Vorschlag betrifft die Nachhaltigkeit von Flotten. Damit soll britischen Schiffen der Zugang zu EU-Gewässern bis Ende 2019 gewährt werden, unter der Bedingung, dass dies auch umgekehrt für Schiffe der EU in britischen Gewässern gilt.

Bereits am 19. Dezember des Vorjahres hatte die EU-Kommission ein erstes Paket von Notfallmaßnahmen für einen ungeregelten Brexit beschlossen. Dieses Paket umfasste unter anderem die Bereiche Luftverkehr und Finanzen.

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