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Attentat auf Raststätte in Ungarn: Schütze in Bad Ischl festgenommen

Verdächtiger Deutscher soll Medienberichten zufolge aus Eifersucht gehandelt haben

Nach einem Schussattentat auf einer ungarischen Raststätte Dienstagfrüh hat die Spezialeinheit Cobra am Mittwoch den mutmaßlichen Täter in Bad Ischl (OÖ) festgenommen. Eine Bestätigung der Staatsanwaltschaft Wels stand zunächst noch aus, wie die "Kronen Zeitung" berichtete, soll der Schütze jedoch aus Eifersucht gehandelt haben. Bei dem Angriff war ein Mann getötet und ein zweiter verletzt worden.

Abgespielt hatte sich die Bluttat im Bereich der Raststätte Csengele an der Südautobahn (M5). Zwei Kfz-Mechaniker aus Salzburg waren auf dem Weg nach Bulgarien, als sie kurz vor 3.00 Uhr eine Pause einlegten. Nach kurzer Rast tauchte der Verdächtige an der Fahrertür auf. Er zückte eine Pistole und feuerte mehrmals durch die geschlossene Seitenscheibe ins Innere. Der Fahrer - ein Bulgare - starb, sein 57-jährige Beifahrer wurde schwer verletzt. Laut "Kronen Zeitung" soll der Verdächtige an einer schweren Krankheit leiden und hatte offenbar nichts mehr zu verlieren. Details waren zunächst nicht bekannt.

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