Anschläge in Indien seit '01: Immer wieder verüben Extremisten blutige Attentate

In einem Zug von Indien nach Pakistan sind zwei Bomben explodiert. Fast 70 Menschen kamen dabei ums Leben. Es folgt eine Chronik von Attentaten in Indien seit 2001:

2001
1. Oktober - Extremisten stürmen den Parlamentskomplex im Bundesstaat Jammu und Kashmir und töten etwa 35 Menschen.

13. Dezember - Mehr als ein Dutzend Menschen werden bei einem Angriff auf das Parlament in Neu-Delhi getötet.

2002
24. September - Extremisten mit Gewehren und Sprengsätzen greifen den Akshardham-Tempel der Hindus im Staat Gujarat an. Sie töten 31 Menschen und verletzen mehr als 80.

14. Mai - Bewaffnete greifen ein Militärcamp nahe der Stadt Jammu an und töten mehr als 30 Menschen, darunter auch Frauen und Kinder von Soldaten.

2003
13. März - Elf Menschen kommen bei einem Bombenanschlag auf einen Personenzug in Bombay ums Leben.

25. August - In Bombay explodieren fast zeitgleich zwei Autobomben - rund 60 Menschen sterben.

2004
15. August - Im nordöstlichen Bundesstaat Assam explodieren Bomben. 16 Menschen werden getötet; viele der Opfer sind Schulkinder.

2005
29. Oktober - 66 Menschen sterben bei der Explosion von drei Bomben auf einem Markt in Neu-Delhi.

2006
7. März - In der nordindischen Stadt der Hindu-Pilger, Varanasi, explodieren drei Sprengsätze. Mindestens 15 Menschen werden getötet und 60 verletzt.

11. Juli - Auf Bahnhöfen und in Zügen in Bombay werden sieben Bomben gezündet, vermutlich von Muslimextremisten. Mehr als 180 Menschen kommen ums Leben.

8. September - Mindestens 32 Menschen sterben bei einer Serie von Bombenexplosionen in Malegaon. Eine Bombe detoniert neben einer Moschee.

(apa)