Alpinismus von

Höhlenforscherin
tödlich verunglückt

Salzburg: Frau in 70 Metern Tiefe durch Steinschlag tödlich verletzt worden.

Alpinismus - Höhlenforscherin
tödlich verunglückt © Bild: istockphoto.com

Am Untersberg in Salzburg ist am Dienstag jene Höhlenforscherin aus Salzburg, für die seit dem Nachmittag eine groß angelegte Rettungsaktion lief, ihren schweren Verletzungen erlegen. Die 45-Jährige war mit drei anderen Personen am Nachmittag im Bereich der Mittagsscharte in einer noch nicht erforschten Höhle unterwegs, als sie in 70 Metern Tiefe von einem herabfallendem Stein getroffen wurde.

Hubschrauber hatten nach der Alarmierung durch Begleiter der Frau in den Nachmittagsstunden Retter und Material auf den Berg gebracht. Insgesamt standen in den Abendstunden 22 Höhlenretter, fünf Höhlenforscher, zwölf Mann der Bergrettung, Helfer des Roten Kreuz und ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

Berüchtigte Schwaigmühlalm

Beim sogenannten "Horrorschacht" oder auch "Therion Horror"-Höhle in der Nähe der Schwaigmühlalm handelt es sich um jene Höhle, in der im vergangenen Oktober in rund 300 Metern Tiefe ein Skelett eines Skifahrers gefunden wurde. Wie sich später anhand eines DNA-Tests herausstellte, handelte es sich um einen 21-jährigen Mann, der im März 1929 von einer Skitour auf den Untersberg nicht mehr zurückgekommen war. Er dürfte in das Einstiegs-Loch gefallen und rund 50 Meter tief abgestürzt sein. Schmelz und Regenwasser haben die Knochen und Teile der Ausrüstung dann immer weiter in die Tiefe gerissen.

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