von
"Einst war Schloss Hartheim ein zentraler Schauplatz des NS-Terrors. Heute steht das Schloss für Erinnerung, Lernen und Austausch", würdigte Kulturminister Andreas Babler (SPÖ) in einer Aussendung die Transformation des Baus zu einer Forschungs-, Dokumentations- und Vermittlungsstätte.
"Der Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim ist ein Best-Practice-Beispiel dafür, wie es möglich ist, an einer Gedenkstätte für Gegenwart und Zukunft zu lernen", würdigte auch der Museumsbeirat den neuen Preisträger, der von nationaler Bedeutung sei: "Da die Opfer der NS-'Euthanasie' aus ganz Österreich und den benachbarten Regionen stammten, finden Angehörige und Forscher:innen aus allen Bundesländern im Museum und in der dortigen Dokumentationsstelle gleichermaßen fachkundige und sensibel aufbereitete Informationen zu den Opfern."
Das Renaissanceschloss im oberösterreichischen Hausruckviertel diente den Nationalsozialisten von 1940 bis 1944 als Tötungsanstalt für Menschen mit Behinderung, aber auch für KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter. Etwa 30.000 Menschen wurden in der Gaskammer der Anstalt ermordet. 2023 wurde es als Lern- und Gedenkort neu eröffnet und wird heute von Florian Schwanninger und Irene Zauner-Leitner geleitet.
(S E R V I C E - www.memorialmuseums.org/memorialmuseum/lern-und-gedenkort-schloss-hartheim )






