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Neue Fritzbox-Features: Filterlisten und mehr Smarthome

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FritzOS 8.50 liefert zusätzliche Schutzfunktionen per DNS-Filterlisten
©AVM GmbH, FRITZ! GmbH, APA, dpa, GMS
Neue Features für Fritzboxen sind da: Hersteller Fritz hat begonnen, die jüngste Version (8.50) seines Router-Betriebssystems FritzOS zu verteilen. Neu sind unter anderem die Möglichkeit, unerwünschte Internetseiten oder Tracker mittels DNS-Filterlisten direkt im Router fürs ganze Netzwerk zu sperren, eine automatische Datenpriorisierung für Gaming und Homeoffice sowie verbesserte Smarthome-Funktionen.

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Die Fritzbox 7690 ist der erste Fritz-Router, der nun FritzOS 8.50 erhält - und zwar vollautomatisch, wenn die Auto-Update-Funktion aktiviert ist. Ansonsten ruft man im Browser das Einstellungsmenü über die Adresse "fritz.box" auf, geht zu "System/Update" und wählt "Neues FritzOS suchen". Dann sollte die Fritzbox die Software-Aktualisierung finden und man kann "Update starten" auswählen.

In den nächsten Wochen sollen nach und nach auch FritzOS-Aktualisierungen auf die Version 8.50 für weitere Router und Repeater des Herstellers folgen. Bestätigt ist bereits die Fritzbox 5690 Pro. Darüber hinaus wird es sich wohl erst einmal um die Geräte handeln, für die es auch schon Beta-Versionen des neuen Betriebssystems zum Ausprobieren (Fritz-Labor) gab:

Im Detail bietet FritzOS 8.50 folgende neue Features:

Über DNS-basierte Filterlisten können Werbung, Tracker oder bösartige Webseiten für alle Geräte im heimischen Netzwerk (WLAN und LAN) geblockt werden. Die dafür nötigen, öffentlichen Filterlisten werden von der Internet-Community gepflegt und lassen sich kostenlos einbinden und nutzen.

Bisher konnte nur eine Kinder- und Jugendschutz-Filterliste (BPjM-Modul) aktiviert werden. Weitere Seiten, die gesperrt werden sollten, mussten manuell eingetragen werden.

Sogenannte Echtzeitanwendungen wie Videotelefonie oder Onlinegames werden erkannt und die Fritzbox bevorzugt deren Datenverkehr, damit es möglichst nicht zu Aussetzern oder Verbindungsabbrüchen kommt.

Fritzboxen mit Anschlussmöglichkeit für ein externes 4G- oder 5G-Mobilfunkmodem können beim Ausfall des Festnetz-Internets automatisch auf Mobilfunk-Internet umschalten, damit man möglichst durchgängig online ist. Diese Funktion nennt sich Failsafe.

Der Status von Internet, WLAN, Telefonie und Smarthome sowie Hinweise, Empfehlungen und Hilfestellungen bei möglichen Konfigurationsproblemen werden direkt auf dem Startbildschirm der MyFritz-App angezeigt.

Neue vorgefertigte Routinen sind verfügbar, dabei sind mehrere Auslöser pro Routine möglich. Ein neuer Auslöser ist etwa eine Zonenverwaltung, um Automatisierungen daran zu knüpfen, ob etwa Menschen daheim sind oder nicht (Geofencing).

Und die smarten Steckdosen Energy 200 und 210 von Fritz können sich nun selbst abschalten, wenn eine vordefinierte Leistungsaufnahme überschritten wird. Zudem sollen sich Automatisierungen für die Steckdosen nun leichter einrichten lassen.

Die Fritzbox 5690 Pro soll nach dem Update zudem als Brücke (Bridge) für Geräte dienen, die den Smarthome-Standard Matter beherrschen. Dadurch lassen sich Matter-Geräte verschiedenster Hersteller in bestehende Matter-Netzwerke von Apple Home, Google Home oder Amazon Alexa einbinden. Auch die Sprachsteuerung der jeweiligen Anbieter soll dabei nutzbar sein.

---: FOTO: APA/APA/dpa/gms/AVM GmbH/FRITZ! GmbH/AVM GmbH/FRITZ! GmbH

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