Zypern-Krise von

EU-Beratungen

Sondertreffen der Euro-Finanzminister findet am Sonntag um 18 Uhr in Brüssel statt

Zypern: Die Banken haben geschlossen. © Bild: APA/EPA/Simela Pantzartzi

Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem hat den Termin für das Sondertreffen der Euro-Finanzminister zur Zypern-Krise am Sonntag bestätigt. "Morgen, 18.00 Uhr, Eurogruppe zu Zypern", teilte Dijsselbloem am Samstag über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. In einer zweiten Nachricht bestätigte Dijsselbloem, dass das Treffen in Brüssel stattfinden werde, also keine Telefonkonferenz geplant ist. Wegen der Lage des hoch verschuldeten Landes hatte die Eurogruppe in dieser Woche bereits zwei Telefonkonferenzen abgehalten.

Am Freitag hatte das Parlament Zyperns erste Teile eines neuen Maßnahmenpaketes auf den Weg gebracht. Geplant ist ein nationaler Solidaritätsfonds, der aus der Pensionskasse, von der orthodoxen Kirche und durch künftige Einnahmen aus Gasvorkommen vor der zypriotischen Küste gefüllt werden soll und der Anleihen ausgeben soll. In der EU gibt es aber Zweifel, dass hierdurch ausreichend Geld zusammenkommt.

In der zypriotischen Hauptstadt Nikosia protestierten am Samstag Hunderte Bankangestellte gegen die vom Parlament beschlossenen Maßnahmen. Die Polizei hinderte die Demonstranten, zum Präsidentenpalast zu marschieren. Daraufhin änderte der Zug seine Route zum Parlament, wie ein AFP-Reporter berichtete. Die Bankangestellten fürchten im Zuge der geplanten Restrukturierung des zypriotischen Bankensektors um ihre Arbeitsplätze.

Kommentare

Robert Cvrkal

Deutsches Steuergeld wurde auf Zypern, Griechenland usw. angelegt.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/816729.brandenburg-hat-geld-in-zypern-angelegt.html

Wie werden sich also die deutschen Abgeordneten verhalten?

Sind auch angelegte österr. Steuergelder bedroht ? Droht jetzt ein Fiasko?

http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/533637_Droht-ein-Supergau.html

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