Zyklon "Mick" verwüstet Fidschi-Inseln:
Vier Menschen bei Unwettern gestorben

Straßen nach heftigen Regenfällen überschwemmt Sturm fegte mit 150 Stundenkilometern übers Land

Zyklon "Mick" verwüstet Fidschi-Inseln:
Vier Menschen bei Unwettern gestorben © Bild: APA/EPA/Fiji Times/Vunibobo

Zyklon "Mick" ist mit schweren Unwettern über die Fidschi-Inseln in der Südsee gezogen, vier Menschen kamen ums Leben. Ein Teenager wurde von reißenden Wassermassen fortgerissen und ertrank, ein Kind wurde von einem Baum erschlagen, berichtete der neuseeländische Rundfunk.

Regierungschef Frank Bainimarama sagte seine geplante Reise zur Weltklimakonferenz nach Kopenhagen ab. Das Tiefdruckgebiet zog abgeschwächt in Richtung Tonga.

Zahlreiche Straßen überflutet
Der erste große Sturm der Sommersaison auf der Südhalbkugel hatte zahlreiche Stromleitungen niedergerissen und Straßen überschwemmt. Bis Dienstagabend war die Stromversorgung in der Hauptstadt Suva weitgehend wieder hergestellt, meldete der Rundfunk. "Mick" war mit Spitzengeschwindigkeiten von 150 Kilometern in der Stunde über die Inseln gefegt. 2.000 Menschen flüchteten aus ihren beschädigten Häusern.

Auf der Insel Yasawa wurde eine Touristenanlage am Strand schwer beschädigt. Die etwa 60 Gäste harrten in einem eigens für Unwetter gebauten Schutzraum aus. Niemand kam zu Schaden, sagte eine Sprecherin. Die meisten Besucher auf Fidschi kommen aus Australien und Neuseeland.
(apa/red)