Zwei wie Hund und Katz: Unterschiedliche Haustiere - und wie man sie harmonisiert

Die Grundregeln für harmonische 'Partnerschaft' Wie unterschiedliche Tiere miteinander auskommen

Zwei wie Hund und Katz: Unterschiedliche Haustiere - und wie man sie harmonisiert

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von den Bremer Stadtmusikanten? Vom selben Schicksal getroffen, schließen sich Esel, Hund, Katze und Hahn zusammen – und die ungleiche Zweckgemeinschaft entwickelt sich schon bald zu einer innigen Freundschaft …

Märchen und Realität. Im alltäglichen Zusammenleben mit unseren Haustieren ist die Geschichte nicht ganz so romantisch. Denn ungleiche, aber nichtsdestotrotz harmonische Tierkonstellationen, wie etwa zwischen Hund und Katze, entstehen nicht von selbst – und schon gar nicht natürlich. Vielmehr werden die Tiere meist schon von klein auf aneinander gewöhnt. Die Chance, dass sich daraus eine echte Bindung entwickelt, ist dadurch verhältnismäßig hoch. Denn je älter die Tiere werden, desto schwieriger wird eine Zusammenführung. Verhaltensforscher Hans Winkler vom „Konrad Lorenz Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften“ betont allerdings, dass diese Regel nicht zu verallgemeinern ist: „Zusätzliche Faktoren wie der individuelle Charakter der Tiere und Umwelt- und Erziehungseinflüsse spielen natürlich ebenso eine wichtige Rolle, ob unter verschiedenartigen Tieren eine Beziehung aufgebaut werden kann. Mit am besten geeignet dafür sind …

Hund und Katze. Sie leben oft so harmonisch miteinander, dass sie sich sogar den Schlafplatz teilen. Doch es ist und bleibt eine durch Prägung künstlich entwickelte Beziehung, die in freier Natur kaum vorkommt. Dort wären diese beiden Tiere nämlich Feinde.

Kaninchen und Meerschweinchen. Eine recht verbreitete,
allerdings tierschutzrechtlich verbotene Konstellation, wenn diese geselligen Tiere einzeln miteinander gehalten werden. Denn sie ersetzen einander nicht den Artgenossen. „Bei artgerechter Haltung“, erklärt Regina Binder von der Veterinärmedizinischen Universität in Wien, „können diese beiden Tierarten aber in Gruppen, also mindestens zwei Kaninchen und zwei Meerschweinchen, zusammen gehalten werden.“

Andere Tierarten wiederum werden sich nie aneinander gewöhnen, etwa … Katz und Maus. Eine Katze wird, selbst wenn sie vom Kätzchenalter an mit einer Maus aufwächst, diese aufgrund ihrer natürlichen Instinkte immer jagen – Gewöhnung hin, Prägung her.

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