Zwei schwere Erdbeben in Ruanda und Kongo: Mindestens 40 Menschen gestorben

Mehrere hundert Verletzte in Spitäler eingeliefert Gebiet ist Teil des Ostafrikanischen Grabenbruchs

Zwei schwere Erdbeben in Ruanda und Kongo: Mindestens 40 Menschen gestorben © Bild: Reuters

Bei einem schweren Erdbeben in der Region der Großen Seen in Afrika sind mindestens 40 Menschen getötet worden. Zudem wurden in Ruanda und der benachbarten Demokratischen Republik Kongo mehrere hundert Menschen verletzt. Das Erdbeben hatte die Stärke sechs auf der Richterskala. Die meisten Opfer und Schäden wurden aus Ruanda gemeldet. Unzählige Häuser stürzten ein.

Allein im Westen Ruandas starben nach Regierungsangaben 34 Menschen. Dem staatlichen Rundfunk zufolge kamen mindestens zehn von ihnen beim Einsturz einer Kirche ums Leben. In dem Gottesdienst im Bezirk Rusizi nahe der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo hatten sich Gläubige zum Gebet versammelt.

Rund 250 Verletzte
Etwa 250 Menschen hätten mit teilweise schwersten Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden müssen. Die meisten Verletzten erlitten Knochenbrüche oder standen unter Schock.

Epizentrum
Das Epizentrum des Bebens lag nach Angaben der Erdbeben- und Vulkanwarte des Landes etwa 20 Kilometer nördlich der Stadt Bukavu. Dort rief der Bürgermeister die Bevölkerung auf, die Häuser zu verlassen und mindestens 200 Meter Abstand zu allen Gebäuden zu halten.

Beben im Kongo
Im Osten der Demokratischen Republik Kongo kamen laut Rundfunkberichten Angaben in der Provinz Süd-Kivu sechs Menschen ums Leben, Dutzende wurden verletzt. Auch in Burundi war das Beben zu spüren.

(apa/red)