Zuversicht in Chile: Präsident glaubt an Rettung der Bergleute binnen weniger Tage

Einsatzleiter dämpft Erwartung: Bergung dauert noch Drei Bohrer bahnen sich einen Weg zu Verschütteten

Zuversicht in Chile: Präsident glaubt an Rettung der Bergleute binnen weniger Tage © Bild: APA/EPA/Reyes

Die 33 eingeschlossenen Bergleute in Chile kommen möglicherweise noch in der ersten Oktoberhälfte frei. Ihre Rettung stehe kurz bevor, sagte der chilenische Präsident Sebastian Pinera am Montag. Der Staatschef tritt am 15. Oktober seine Europa-Reise an, hofft aber bei der Bergung der Kumpel an Ort und Stelle zu sein. "Es ist mir sehr wichtig, diesen Augenblick mit den 33 Kumpeln, ihren Familien und dem chilenischen Volk zu teilen", sagte er zu mehreren Rundfunksendern. Anfangs war Pinera von einer Bergung nicht vor Weihnachten ausgegangen.

Der Leiter der Rettungsarbeiten, Andre Sougarret, dämpfte jedoch die Erwartungen. Er verstehe natürlich, dass jeder auf eine baldige Rettung hoffe. Doch man dürfe keine Risiken eingehen. Es gebe momentan keinen Grund zu der Annahme, dass die Kumpel vor der zweiten Oktoberhälfte befreit werden könnten. Mit insgesamt drei Bohrern graben die Rettungskräfte derzeit einen Weg zu den Verschütteten. Die Bergleute sitzen seit zwei Monaten in der Gold- und Kupfermine San Jose in der Atacama-Wüste in 700 Meter Tiefe fest.

"Es ist mir sehr wichtig, diesen Augenblick mit den 33 Kumpeln, ihren Familien und dem chilenischen Volk zu teilen", sagte er zu mehreren Rundfunksendern. Anfangs war Pinera von einer Bergung nicht vor Weihnachten ausgegangen.

Der Leiter der Rettungsarbeiten, Andre Sougarret, dämpfte jedoch die Erwartungen. Er verstehe natürlich, dass jeder auf eine baldige Rettung hoffe. Doch man dürfe keine Risiken eingehen. Es gebe momentan keinen Grund zu der Annahme, dass die Kumpel vor der zweiten Oktoberhälfte befreit werden könnten. Mit insgesamt drei Bohrern graben die Rettungskräfte derzeit einen Weg zu den Verschütteten. Die Bergleute sitzen seit zwei Monaten in der Gold- und Kupfermine San Jose in der Atacama-Wüste in 700 Meter Tiefe fest.

(apa/red)