Zuschauer-Boom in der Bundesliga: Schon zweimal mehr als 56.000 Zuseher pro Runde

Rapid und Salzburg als absolute Zuschauer-Magnete

Zuschauer-Boom in der Bundesliga: Schon zweimal mehr als 56.000 Zuseher pro Runde

Die Startrunde war mit 56.300/Schnitt 11.260 neuer Zuschauer-Rekord für eine erste österreichische Fußball-Bundesligarunde überhaupt, auch für die Zeit, als sechs bzw. acht Spiele auf dem Programm standen. Dieser Besuch ist in der fünften Runde mit 56.100/Schnitt 11.220 nur knapp verfehlt worden. In der gesamten vergangenen Saison wurden diese Rundenzahlen nicht erreicht. 48.900 (9.780) wurden schließlich in der mit dem Treffen Rapid-Kärnten (4:0) abgeschlossenen vierten Runde gezählt.

Rapid durfte sich in seinen drei Heimspielen dreimal über mehr als 14.000 Besucher freuen, die Saison-"Bestleistung" steht auf 16.600 im Derby gegen die Austria. Die Salzburger kamen da mit 13.500 bzw. 14.500 noch nicht ganz mit, international durften sie sich aber beim freundschaftlichen 1:0 gegen Arsenal über 30.900 Fans freuen. Mattersburg hatte einmal 15.500 (natürlich gegen Rapid), Sturm gut 15.000 gegen Meister Salzburg und 11.500 gegen die Austria. Aufsteiger LASK ist im Vergleich zum nach Klagenfurt abgewanderten Dorfclub Pasching wohl ein wahrer Zuschauermagnet, wie 10.400 gegen Kärnten und 12.600 gegen Ried beweisen und am Sonntag kommt Rapid.

Minusrekord sind übrigens die 1.200, die in Pasching das Match der Kärntner gegen Salzburg sehen wollten, wobei die Daheimgebliebenen den 1:0-Sensationssieg der Schachner-Elf versäumten. Die 2.700 in Fischl gegen Ried (0:3) folgen in dieser Rangliste auf Platz zwei, im neuen Stadion sollten doch um etliche mehr kommen, falls die Mannschaft einigermaßen überzeugt.

Dass Wacker Innsbruck derzeit in Tirol nicht sonderlich zieht (Schnitt 4.700 für drei Spiele) ist nach der Negativserie von einem einzigen Sieg in den vergangenen 24 Bundesligaspielen, aktuell acht Runden sieglos, auch nicht gerade verwunderlich. Die im Schnitt nur 6.100 für den immerhin 23-fachen österreichischen Meister Austria liegen hingegen im Trend für die meisten Heimspiele der Violetten. (apa/red)