Zusage an Senioren: SPÖ-Chef Faymann bekennt sich zur staatlichen Pension

Ihre Rente dürfe nicht vom Aktienmarkt abhängen Wahlkampfveranstaltung: Spitzen gegen die ÖVP

Zusage an Senioren: SPÖ-Chef Faymann bekennt sich zur staatlichen Pension

Zur staatlichen Pension hat sich SPÖ-Spitzenkandidat Werner Faymann bei einer Wahlveranstaltung in Oberwart bekannt. Pensionisten dürften mit ihrer Pension nicht abhängig sein von den Aktienmärkten, sondern müssten sich "auf eine staatliche Pension, von der sie leben können", verlassen können. Das sei man den Menschen schuldig, sagte Faymann.

Die SPÖ habe schon vor Jahren gesagt: "Privat dort wo es möglich ist, aber der Staat dort, wo es notwendig ist." Und dies sei im Gesundheitssystem und bei den Pensionen der Fall. Auch, wo der Staat verantwortlich sei, könne man etwas verbessern, es sei auch immer wieder aus Fehlern zu lernen, so Faymann.

Kritik übte der SPÖ-Spitzenkandidat am Koalitionspartner ÖVP, der in den vergangenen Monaten "gezeigt hat, wie oft er bremsen kann." Auch die SPÖ habe Fehler gemacht, räumte Faymann ein. Für die Sozialdemokraten sei es wichtig, jene zu gewinnen, die sich überlegten, den "Wahlzettel als Denkzettel" einzusetzen. Auch die Unterstützung durch die Gewerkschaft sei wichtig, so der SPÖ-Vorsitzende.

Vor den laut Angaben der Organisatoren mehr als 2.000 Zuhörern im Messezentrum Oberwart riefen Faymann und Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl zum Kampf um jede Stimme auf. "Wir liegen mit der ÖVP Kopf an Kopf. Wir haben die Möglichkeit, die Wahl zu gewinnen", sagte Niessl. Die Chancen der SPÖ seien intakt und sie seien "sehr gut". Die Sozialdemokraten bezeichnete Niessl als "das Antiblockiersystem in der Regierung" auf Bundes- und Landesebene.

(apa/red)