Zurück zu alten Hierarchien: Weltmeister im Viertelfinale (fast) exklusiv unter sich

Weder Afrika noch Asien noch im Turnier vertreten UMFRAGE: Was glauben Sie - wer wird Weltmeister?

Alle sechs in Deutschland versammelten Titelträger können auch nach dem Achtelfinale erneut Weltmeister werden. Der fünffache Champion Brasilien folgte mit Frankreich den anderen Weltmeistern Deutschland, England, Argentinien und Italien in das Viertelfinale der Fußball-WM in Deutschland. Aus dem Kreis der insgesamt sieben Weltmeister der bisher 17 WM-Endrunden hatte sich als einziger Uruguay bereits in der Qualifikation verabschiedet.

Mit Neuling Ukraine sowie Portugal sind Europa und Südamerika zugleich wieder unter sich und die alten Verhältnisse hergestellt. Europa dominiert dabei wie zuletzt bei der WM 1998 in Frankreich im Verhältnis von 6:2.

Im Viertelfinale der WM 2002 in Südkorea/Japan war diese Hierarchie durch Südkorea, Senegal und die USA und damit erstmals in der WM-Geschichte durch Teams dreier anderer Kontinentalverbände erschüttert worden. Die Vertreter Afrikas, Asiens und Nord- und Mittelamerikas sind diesmal die großen Verlierer.

Die Viertelfinal-Besetzungen nach Kontinenten seit 1954

WM Europa Süd- -Amerika Afrika Asien
2006 Deutschland 6 2 0 0 0
2002 Südkorea/Japan 4 1 1 1 1
1998 Frankreich 6 2 0 0 0
1994 USA 7 1 0 0 0
1990 Italien 6 1 0 1 0
1986 Mexiko 5 2 1 0 0
1982 Spanien 10 2 0 0 0
1978 Argentinien 5 3 0 0 0
1974 Deutschland 6 2 0 0 0
1970 Mexiko 4 3 1 0 0
1966 England 5 2 0 0 1
1962 Chile 6 2 0 0 0
1958 Schweden 7 1 0 0 0
1954 Schweiz 6 2 0 0 0

(apa/red)