Zum Golde drängt, am Golde hängt alles:
Preis des Edelmetalls bricht alle Rekorde

Für eine Feinunze waren über 1.000 Dollar zu löhnen Weiterer Preisanstieg ist nicht mehr auszuschließen

Zum Golde drängt, am Golde hängt alles:
Preis des Edelmetalls bricht alle Rekorde © Bild: APA/dpa

Der Goldpreis ist auf einen neuen Rekord geklettert. Der Preis für eine Feinunze (etwa 31 Gramm) lag in der Spitze bei 1.043 US-Dollar. Damit wurde die alte Rekordmarke vom März 2008 bei 1.030,80 Dollar übertroffen. Spekulationen über eine Ablösung des US-Dollar als Fakturierungswährung für Rohöl hatten den Dollar unter Druck gesetzt und den Goldpreis in die Höhe getrieben.

Laut "Independent" sind die Golfstaaten bereits in Gesprächen mit Russland, China, Japan und Frankreich um den Dollar binnen neun Jahren als Zahlungsmittel am Rohölmarkt durch einen Währungskorb abzulösen. Viele Ölexportländer haben den Bericht allerdings bereits dementiert.

Experten stellen sich nach dem jüngsten Höhenflug auf weitere mögliche Preisanstiege des Edelmetalls ein. So haben die Analysten der deutschen Landesbank Banden-Württemberg ihre Zwölf-Monats-Prognose für den Goldpreis in Reaktion auf die aktuellen Entwicklungen auf 1.100 US-Dollar je Feinunze erhöht. Auch die Rohstoff-Experten der Commerzbank halten einen Aufbau von neuen Gold-Longpositionen nach dem Bruch des alten Allzeithochs für möglich.
(apa/red)