Zugunglück in Indien von

16 Menschen in Zug verbrannt

Horror-Unfall im Bundesstaat Andhra Pradesch. Insgesamt 25 Tote und 35 Verletzte.

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    16 Menschen sind bei dem schweren Unfall in Indien in einem Waggon verbrannt.

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    Eine ungeheure Kraft wurde entfesselt.

Nach dem Zusammenprall von zwei Zügen im südindischen Bundesstaat Andhra Pradesh sind 16 Passagiere in einem Waggon bei lebendigem Leibe verbrannt. Insgesamt seien 25 Menschen ums Leben gekommen, sagte der Polizeichef des Distrikts Anantapur, Charu Sinha, der Nachrichtenagentur dpa per Telefon. 35 Menschen seien verletzt worden.

Ein Passagierzug war auf dem Weg in die südindische Metropole Bangalore in einem Bahnhof auf einen stehenden Güterzug aufgefahren. Dabei waren nach Polizeiangaben vier Waggons des Passagierzuges entgleist, von denen einer Feuer fing. Feuerwehrmänner unterstützten die Polizei bei den Rettungsarbeiten. Helfer setzten Schweißbrenner ein, um eingeschlossene Passagiere aus den Waggons zu bergen.

"Wir sind wie durch ein Wunder entkommen", sagte ein Überlebender dem Nachrichtensender NDTV. "Es war furchtbar." Die Passagiere hätten gespürt, wie der Zug erschüttert worden und zum Stillstand gekommen sei. "Später sahen wir den Unglückswaggon in Flammen stehen."

Haltesignal überfahren?
Offizielle Angaben zur Ursache des Unfalls gab es zunächst nicht. Der Nachrichtensender NDTV berichtete unter Berufung auf einen ungenannten Bahnvertreter, nach ersten Erkenntnissen scheine der Zugführer des Passagierzuges ein Haltesignal überfahren zu haben. Bahnminister Mikul Roy ordnete eine Untersuchung an.

Das 155 Jahre alte indische Eisenbahnnetz gehört zu den größten der Welt. Auf ihm verkehren 9.000 Passagierzüge, die täglich etwa 20 Millionen Passagiere befördern. Jedes Jahr werden in Indien mehr als 100 Bahnunfälle registriert.

Kommentare

schrecklich um 16 Inder weniger.

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