Zu starker Wind: Skisprung-Qualifikation
in Kuusamo musste abgebrochen werden

Ville Larinto erreichte mit 150 m Trainingsbestweite ÖSV-Team: Schlierenzauer kam Finnen am nächsten

Zu starker Wind: Skisprung-Qualifikation
in Kuusamo musste abgebrochen werden © Bild: APA/EPA/Sipola

Zu starker Wind hat in Kuusamo den Abbruch der Qualifikation für den Weltcup-Einzel-Auftakt im Skispringen erzwungen. Noch bevor der erste der sechs Österreicher über die Schanze ging, entschied die Jury nach einigem Zuwarten für ein Aus, das weitere Programm wird heute fixiert. Im Teambewerb am Samstag (15.00 MEZ) werden die Team-Olympiasieger von Vancouver, Gregor Schlierenzauer, Thomas Morgenstern, Andreas Kofler und Wolfgang Loitzl, das ÖSV-Quartett bilden.

In den zwei Trainingsdurchgängen zuvor hatten der Norweger Tom Hilde (145 m) bzw. der Finne Ville Larinto (150,5 m) mit jeweils längerem Anlauf als die Österreicher für die Bestweiten gesorgt. Schlierenzauer kam dem Finnen im zweiten Durchgang mit 144,0 m bei um zwei Luken kürzerem Anlauf am nächsten, für Morgenstern wurde die viertbeste Weite (141 m) gemessen, Loitzl war Zehnter (135,5).

Martin Koch, der nach einer Verletzung noch Trainingsrückstand hat, war im ersten Durchgang etwas überraschend Dritter (141,5 m) vor Andreas Kofler (141 m). Weltcupsieger Simon Ammann landete seine ersten Schneesprünge des Winters bei 116,5 (43.) und 95 m (63.).

(apa/red)