Zu Gierig: Finanz gegen Elsner

Zu Gierig: Finanz gegen Elsner

Die irre Abgeltung von 93 Millionen Schilling wird neu aufgerollt. Die Finanz meldet Millionenforderung an.

Österreich hat ein Hassobjekt, und es heißt Helmut Elsner. Die von NEWS vergangene Woche aufgedeckte irre Abfertigung von
93 Millionen Schilling ließ die Nation aufschreien. Wie weit kann die Gier eines Managers gehen, fragen sich nicht nur die 6.000 tapferen Bawag-Mitarbeiter, die 1,3 Millionen Bawag-Kunden, die geschockten Gewerkschaftsmitglieder und die treuen SPÖ-Anhänger, auf deren Rücken sich der frühere Bawag-General ein Luxusleben gönnt. Dass sich Herr Elsner seinen Lebensstil schon etwas kosten lässt, zeigen nun auch die exklusiven Fotos aus Elsners Penthousewohnung, die NEWS jetzt zugespielt wurden (siehe oben und übernächste Seite).

Offene Rechnung. Genau dieses Penthouse, das 325 Quadratmeter samt Pool und Sonnenterrasse in Wiens feinster Lage Tuchlauben umfasst, kaufte Elsner um wohlfeile 470.000 Euro von der Bawag. Nicht genug, dass der wahre Wert bei 2,6 bis 3,2 Millionen Euro liegt, war auch noch das Mobiliar um ca. 360.000 Euro inkludiert. Doch die Rechnung ist noch offen. Nicht nur die neue Bawag-Führung unter Ewald Nowotny will den feinen Ex-Generaldirektor mit einer 10-Millionen-Euro-Klage zur Kasse bitten. Neben der Staatsanwaltschaft hat jetzt auch die Finanz Elsner ins Visier genommen.

Abgeltung rechtswidrig? Mit Beschluss vom November 2000 bewilligte der Bawag-Aufsichtsrat die einmalige Auszahlung der (aufgezinsten, kapitalisierten) Pension an Helmut Elsner und seine zweite Gattin Ruth.
Nach jüngsten Angaben des Bawag-Aufsichtsrates Rudolf Kaske (Obmann der ÖGB-Sektion Gastronomie und Tourismus) sei der Beschluss zur Pensionsauszahlung zwar einstimmig erfolgt, doch habe „sich niemand über die Höhe der Summe erkundigt“.

Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS
PLUS: So lebt Abzocker Elsner in seinem Penthouse. Die ersten Bilder der umstrittenen Wohnung mit den Luxusmöbeln.