Zlatko Junuzovic ist "Fußballer des Jahres":
Große Ehre für Mittelfeldmotor der Austria

Bundesliga-Trainer wählten "Sladdi" an die Spitze "Bin etwas überrascht, aber sehr stolz darauf"

Zlatko Junuzovic ist "Fußballer des Jahres":
Große Ehre für Mittelfeldmotor der Austria © Bild: GEPA

Zlatko Junuzovic, Offensiv-Geist von Vizemeister FK Austria Wien und des Nationalteams, ist erstmals Österreichs "Fußballer des Jahres". Der 23-Jährige ging in der von der APA zum 27. Mal unter den zehn Bundesliga-Trainern durchgeführten Wahl mit 15 Punkten Vorsprung als Sieger 2010 hervor. Dahinter landeten mit Respektabstand Christian Fuchs (FSV Mainz 05/13) und Roman Kienast (Sturm Graz/10).

"Das ist eine große Ehre. So einen Titel bekommt man nicht alle Tage. Ich bin etwas überrascht, aber sehr stolz darauf", sagte der Mittelfeldspieler. "Sladdi", der Nachfolger von Rapid-Kapitän Steffen Hofmann ist, holte den "Titel" erstmals nach acht Jahren, seit dem Slowaken Vladimir Janocko (2002), wieder nach Favoriten. Er trug sich als insgesamt sechster Violetter (acht Erfolge) auf der Ehrentafel ein, die Ivica Vastic mit vier Wahlsiegen vor Herbert Prohaska (3) anführt.

Der Einzug des im Sommer 2009 von Austria Kärnten zur Wiener Austria gewechselten Junuzovic in den erlauchten Kreis der Jahresbesten - wählbar waren alle in der Bundesliga spielenden Akteure (aber keiner vom eigenen Verein) und im Ausland engagierten Österreicher - fiel eindrucksvoll aus. Vier der zehn Trainer setzten Junuzovic auf Platz eins, dazu kamen je zwei zweite und dritte Plätze. Nur Franz Lederer (SV Mattersburg) nannte den Austrianer nicht, sein Trainer Karl Daxbacher durfte ja nicht. Erste Plätze erhielten noch Fuchs (2), Hofmann und der slowakische Salzburg-Legionär Dusan Svento.

Extra-Lob von Gregoritsch
Mit Junuzovic freuten sich nicht nur seine Mitspieler, seine Trainer und alle Veilchen-Fans, sondern auch Werner Gregoritsch. "Er ist der Beste, weil er in einer spielerisch starken Mannschaft trotz seiner Jugend die Akzente setzt", meinte der Kapfenberg-Trainer. Außer Gregoritsch wählten Georg Zellhofer, Franco Foda und Paul Gludovatz den Mittelfeldspieler, der 1992 wegen des Bürgerkriegs in seiner früheren Heimat Jugoslawien nach Kärnten als Flüchtling gekommen war, auf Platz eins.

(apa/red)

Kommentare

Gratulation ! Ein sehr guter Fußballer , außerdem nett und sympatisch !

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