Zigaretten von

Keine Warnungen auf Packungen

Hersteller können nicht zu drastischen Warnungen auf Packungen gezwungen werden

Zigaretten - Keine Warnungen auf Packungen © Bild: Reuters/U.S. Food and Drug Administration

Die US-Regierung darf Tabakfirmen nicht verpflichten, drastische Warnungen vor den Gefahren des Rauchens auf ihre Zigarettenschachteln zu drucken. Ein Berufungsgericht in Washington bestätigte in einem Urteil den Entscheid einer früheren Instanz. Demnach verstoßen die Darstellungen gegen die Verfassung. Die Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA) muss das Vorhaben nun überarbeiten.

Geklagt hatten mehrere große amerikanische Zigarettenhersteller, darunter R.J. Reynolds Tobacco Co. Sie erklärten, die Warnungen gingen über die reine Information hinaus und kämen einer Kampagne gegen das Rauchen gleich.

Die Regierung führte an, die Fotos von verstorbenen Rauchern verdeutlichten die Tatsache, dass Rauchen in den USA für mehr als 440.000 Todesfälle pro Jahr verantwortlich sei. Das Gericht urteilte, die Zigarettenhersteller könnten nicht gezwungen werden, ihre Schachteln für die Nichtraucher-Botschaft der Regierung zur Verfügung zu stellen.

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