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Zentralmatura: Einigung
mit Ministerium

Schülervertreter fordern vor allem Änderungen beim Beurteilungsschlüssel

Zentralmatura: Die Schülervertreter haben sich mit dem Ministerium geeinigt. © Bild: Thinkstock

Die Bundesschülervertretung (BSV) hat sich am Samstagabend bei den Verhandlungen um die Zentralmatura mit Unterrichtsministerium und Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) geeinigt. Das gab die VP-nahe Schülerunion, die fast alle Mandatare der BSV stellt, auf ihrer Facebook-Seite bekannt.

Bei den Gesprächen habe man sich "in den wesentlichen Punkten" geeinigt, hieß es aus der Schülerunion. Details sollen noch geklärt und bei einer Pressekonferenz Montag präsentiert werden. Zuletzt hatte die BSV mit einem Streik und der Unterstützung einer am 12. Dezember geplanten Demo gedroht.

Änderung bei Beurteilung gefordert

Die Schülervertreter hatten etwa Änderungen beim Beurteilungsschlüssel verlangt. Weitere Kritikpunkte: Auch an den AHS sollte bei Fremdsprachen-Klausuren ein Wörterbuch verwendet werden dürfen. Außerdem sei die Vorbereitungszeit zwischen schriftlicher und mündlicher Matura mit zwei Wochen zu kurz, und Schüler aus dem Westen hätten aufgrund des später startenden Schuljahrs eine Woche weniger Zeit zur Maturavorbereitung.

Die neue Matura, bei der die Aufgaben der schriftlichen Prüfungen von zentraler Stelle vorgegeben werden, startet 2015 an den AHS und 2016 an den BHS. Sie war nach Protesten wegen angeblich mangelnder Vorbereitung im Fach Mathematik bereits um ein Jahr verschoben worden. Zuletzt gab es vor allem in Wien vermehrt Nicht Genügend bei nach Vorbild der Zentralmatura konzipierten Mathe-Schularbeiten.

Kommentare

Schafft die Matura ab, ob ein Schüler die Reife hat kann nicht eine solche Prüfung, ob zentral oder wie auch immer, entscheiden. Stattdessen wäre es besser die Entwicklung über die gesamte Schulzeit über die noten der jeweiligen Jahreszeugnisse als Basis für die Feststellung der Reife heranzuziehen. Neben der drastischen Vereinfachung des Systems würde es vielleicht einige Selbstmorde aufgrund einer verhauten Mature weniger geben.

giuseppeverdi melden

Zitat: "Außerdem sei die Vorbereitungszeit zwischen schriftlicher und mündlicher Matura mit zwei Wochen zu kurz, und Schüler aus dem Westen hätten aufgrund des später startenden Schuljahrs eine Woche weniger Zeit zur Maturavorbereitung." Wer hindert die Schüler in der letzten Wochen der Ferien sich vorzubereiten? Was sich die heutige Jugend getraut. Uns hätte man für das mit Buch "eingekerkert"!

clsc melden

Warum glauben so viele, über Sachverhalte schreiben zu müssen, wenn sie keine Ahnung haben? Na ja, in der Schule waren alle einmal ;-)

Realitätsferne "Experten" haben folgende Beurteilungen von Schularbeiten ermöglicht Schüler 1: Teil 1: 8 von 15 Punkten (2/3 nicht erreicht) Teil 2: 13 von 17 Punkten (inkl. 2 Kompensationspunkte) ergibt 21 von 32 Punkte und Note GUT. Schüler 2: Teil 1: 7 von 15 Punkte (2/3 nicht erreicht) Teil 2: 13 von 17 Punkte (inkl. 1 Kompensationspunkt) ergibt 20 von 32 Punkten und NICHT GENÜGEND. Das geben die "Theorie-Experten" vom BIFIE vor und das Ministerium verlangt von Lehrern das genau so anzuwenden!

Die Zentralmatura, NMS + Gesamtschule, ist alles der absolute "SCHWACHSINN" ...... man kann ein Pferd nicht von hinten aufzäumen, dier wahre Änderungsgrund liegt an der Basis, da gehört schleiunigst was geändert! Ein paar so "G´scheite" - ewig lang fern der Realität - glauben hier etwas zu ändern und beweisen zu müssen! "Absoluter Wahnsinn", ... es ist traurig, sehr traurig sogar und natürlich alles auf Kosten der schwächsten Glieder unserer Gesellschaft, "unserer Kinder" !!!

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