Fakten von

Zehntausende protestierten
erneut in Venezuelas Hauptstadt

Sicherheitskräfte setzten wieder Tränengas und Wasserwerferein

In der venezolanischen Hauptstadt Caracas haben am Mittwoch erneut Zehntausende Menschen gegen die Politik des sozialistischen Präsidenten Nicolas Maduro demonstriert. Beim Versuch, vor das Außenministerium zu ziehen, wurden die Demonstranten von Polizei und Soldaten mit Tränengas und Wasserwerfern abgedrängt.

In Venezuela protestieren seit Monaten Opposition und viele Bürger für vorgezogene Wahlen und einen Rücktritt Maduros, dem sie die Verantwortung für die schlechte wirtschaftliche Lage und die Unterdrückung bürgerlicher Freiheiten geben. Bei den oft gewaltsamen Protesten und dem harten Vorgehen der Sicherheitskräfte starben schon mehr als 50 Menschen.

In der Bevölkerung herrscht große Wut über die Wirtschaftskrise in dem ölreichen Land, die Lebensmittel und Medikamente knapp werden lässt. Kritiker werfen Maduro vor, wie ein Diktator zu herrschen. Die linke Regierung sieht in den Protesten einen Umsturzversuch auf Betreiben der USA.

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