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Zehn Tote und 35 Vermisste bei Schiffsunglück in Brasilien

Schiff nicht zum Passagiertransport zugelassen

Die Opferzahl nach dem Schiffsunglück in Brasilien steigt: Nachdem das Schiff mit rund 70 Menschen an Bord auf einem Fluss in Nordbrasilien gesunken ist, konnten am Mittwoch (Ortszeit) zehn Leichen geborgen werden, wie das Nachrichtenportal G1 nach Angaben der Behörden des Bundesstaates Para berichtete. Weitere 25 Passagiere seien an die Ufer des Xingu-Flusses geschwommen, 35 gelten als vermisst.

Das Schiff befand sich auf der Fahrt von Santarem nach Vitoria de Xingu, als es in der Nacht zum Mittwoch aus noch ungeklärten Gründen auf dem Nebenfluss des Amazonas-Flusses unterging. Die lokalen Schifffahrtsbehörden erklärten, dass das Schiff nicht zum Passagiertransport zugelassen war. Im brasilianischen Amazonas-Gebiet sind Schiffe das meistbenutzte Verkehrsmittel.

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