Zahlreiche Verkehrsunfälle durch Glatteis:
Wintereinbruch hat Autofahrer überrascht

Allein in Niederösterreich bereits 33 Verkehrsunfälle Sturmbedingtes Ampelchaos auf den Straßen Wiens

© Bild: APA/DPA/Weigel

Der Wintereinbruch in weiten Teilen Österreichs mit heftigem Sturm und verbreitetem Schneefall hat nach Angaben des ÖAMTC auch in der Nacht auf heute für umfangreiche Behinderungen gesorgt. Während sich die Situation in Ostösterreich bereits in der Früh wieder weitgehend beruhigt hatte, kann im Westen erst ab den Mittagsstunden mit einer Entspannung gerechnet werden.

In Tirol sind seit den Nachtstunden mehrere Verbindungen nicht befahrbar, so der Autofahrerclub: Darunter etwa die Paznauntal Straße (B188) zwischen Pians und Galtür. Unter der Schneelast umgeknickte Bäume blockieren dort die Fahrbahn. Wegen drohender Lawinen gesperrt sind unter anderem die Reschenpass Straße (B180) sowie die Engadiner Straße (B184) ab Kajetansbrücke.

Im gesamten Bundesgebiet besteht weiterhin auf zahlreichen höher gelegenen Straßen Schneekettenpflicht.

Verursacht durch Schneetreiben und starken Sturm kam es Samstagabend in Wien zu einem Ausfall zahlreicher Ampelanlagen.

33 Verkehrsunfälle in Niederösterreich
In Niederösterreich hat der Wintereinbruch am Samstag die Einsatzkräfte gefordert. 33 Verkehrsunfälle wurden registriert, bei zwölf Kollisionen war der Einsatz je eines Notarztteams erforderlich, zog "144 - Notruf NÖ" am Sonntag Bilanz. Der Schnee führte zudem zu Behinderungen auf den Straßen.

Zu einer schweren Kollision kam es am Samstag in Gloggnitz (Bezirk Neunkirchen). Eine 40-Jährige geriet mit ihrem Geländewagen von der schneeglatten Fahrbahn und durchstieß einen Holzzaun. Der Wagen gelangte in einem Garten zum Stillstand, berichtete die Freiwillige Feuerwehr Gloggnitz. Zwei Kinder im Alter von acht und elf Jahren, die sich ebenfalls im Pkw befanden, wurden verletzt, der elfjährige Bub zog sich schwere Verletzungen im Brustbereich zu, so "144 - Notruf NÖ". Er wurde ins AKH nach Wien gebracht.

(apa/red)