Zahlenspielereien zum Fünffach-Jackpot:
10 Mio. sind 42,5 Tonnen an 2-Euro-Münzen

Auszahlung in 1-Cent-Münzen: 440mal der Glockner 5-Euro-Scheine so schwer wie 57.143 Mozartkugeln

Die rot-weiß-roten Luftschlösser werden bis zum Mittwoch wohl noch um einige Stockwerke und Türmchen ausgebaut - und dabei geht es nicht um etwaige Erfolge unseres Fußballteams bei der EURO 2008, sondern um den ersten Fünffach-Jackpot der heimischen Lotto-Geschichte. Unglaubliche zehn Millionen Euro werden für die richtigen sechs Zahlen ausbezahlt. Doch was bedeutet eine solche Summe in Bargeld?

Ausbezahlt in 500 Euro-Scheinen, müsste man 22 Kilogramm mit sich herumschleppen, wohl zu schwer für eine normale Geldbörse - und auch zu voluminös: Der Stapel würde immerhin eine Höhe von 2,4 Metern erreichen. Reiht man die Banknoten der Länge nach aneinander, wären das 3,2 Kilometer, was in etwa den 3.312 Metern der Streif-Abfahrt entspricht.

Nicht ganz viermal so hoch wie das Riesenrad (64,75 Meter) würden die zwei Millionen 5-Euro-Scheine in den Himmel ragen. Aber nur dann, wenn jemand die 1,2 Tonnen aufeinanderschichten könnte. Das wäre übrigens das Gewicht von 57.143 Stück Mozartkugeln (je 21 Gramm). Eigentlich kaum der Rede wert, wenn man die 10 Mio. Euro in 2 Euro-Münzen umrechnet: Enorme 42,5 Tonnen und ein elf Kilometer großer Münz-Turm entsprechen nicht ganz dem zweifachen Gewicht der Pummerin (22 Tonnen) und der 80-fachen Höhe des Stephansdoms (Südturm: 136,44 Meter).

Und dass Kleinvieh auch Mist macht, zeigen die ansonsten unscheinbaren 1 Cent-Münzen, die alles in den Schatten stellen, auch den Großglockner. Der größte österreichische Berg (3.798 Meter) würde 440 Mal in den 1.670 km hohen Münzenstapel passen. Und dieser wäre auch noch mehr als fünfmal schwerer als das gesamte Riesenrad.
(apa/red)