Zahl der Straftaten ist weiter gestiegen: Aufklärungsrate in Wien hingegen gesunken

Österreich: Eigentumsdelikte unverändert hoch Rückgang bei der Kinder- und Jugendkriminalität

Zahl der Straftaten ist weiter gestiegen: Aufklärungsrate in Wien hingegen gesunken © Bild: APA/Fohringer

Die Zahl der Straftaten in Österreich ist in den ersten fünf Monaten des heurigen Jahres um 4,9 Prozent gestiegen. Besonders alamierend ist die Situation in Wien: Hier wurden mit 31,12 Prozent unterdurchschnittlich wenige Straftaten geklärt, gleichzeitig ist die Zahl der Fälle um mehr als zwölf Prozent gestiegen.

Ein Plus bei der Anzeigenhäufigkeit gab es auch in Kärnten, Niederösterreich und Vorarlberg zu verzeichnen.

241.826 Delikte wurden von Jänner bis Mai angezeigt, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 230.545. Die Aufklärungsquote lag im genannten Zeitraum bei knapp 40 Prozent, was einer minimalen Steigerung um 0,85 Prozentpunkte entspricht.

Eigentumsdelikten unverändert hoch
Unverändert hoch bleibt im Vergleich zum Vorjahr der Anstieg bei Eigentumsdelikten: In den ersten fünf Monaten 2009 haben die Einbrüche in Einfamilienhäuser um 38,3 Prozent zugenommen, jene in Wohnungen sind um 10,6 Prozent gestiegen. Rückläufig sind laut Statistik des Bundeskriminalamts hingegen Einbrüche in Pkw und Kombis (minus 15,1 Prozent).

Als Erfolg sah die Polizei den Rückgang bei der Kinder- und Jugendkriminalität. Bei den unter Zehnjährigen sank die Zahl der Straftaten um 12,5 Prozent, in der Altersgruppe zehn bis 14 um 18,4 Prozent und bei den 14- bis 18-Jährigen um 11,8 Prozent.

(apa/red)