Xenatec macht aus Maybach ein Coupé: Zu viele Ähnlichkeiten zur Mercedes S-Klasse

Auch nach acht Jahren fehlt noch immer der Schwung AUTOREVUE: Neue Variation soll Abhilfe schaffen

Auch acht Jahre nach Produktionsbeginn ist das Luxuslabel Maybach nicht so recht in Schwung gekommen, man munkelt, ob es für die Limousinen überhaupt ein Nachfolgemodell geben wird. Das Problem: der Maybach sieht zu sehr nach einer aufgedröselten Mercedes S-Klasse aus, wir kennen das Problem auch von VW Phaeton und Passat.

Ob die neue Variation hier Abhilfe schafft, erscheint fraglich, sieht das Coupé einem Mercedes CL doch frappant ähnlich, besonders wenn man sich von der Seite nähert. Und auch die Unterschiede zum Viertürer sind überschaubar, auch wenn der gesamte Aufbau überarbeitet werden musste, wie man betont. Herausgekommen sind jedenfalls mächtige 5,7 Meter Auto (womit sich doch ein Respektabstand von fast 70 Zentimetern zum CL ergibt) mit ebenso mächtigen 605 Litern Kofferraum und zwei Türen, deren Scheiben von lästigen Rahmen befreit wurden. Um die Proportionen zu erhalten, sind 20″-Felgen serienmäßig, gegen Aufpreis gibt’s auch 21″.

Und mehr. Weil eigentlich gibt’s gegen Aufpreis so ziemlich alles, was sich der geneigte Kunde nur vorstellen kann, schließlich wird jedes Fahrzeug individuell an den Käufer angepasst, von der Granatenpanzerung bis zum elektrisch ausfahrbaren Hundenapf ist alles möglich. Es versteht sich, dass der Spaß nicht ganz billig ist, schon ein normaler Maybach 57S parkt jenseits der € 500.000,-, für das handgefertigte Coupé werden netto (!) mindestens € 675.000,- fällig, was den Österreich-Preis schon beinah auf Augenhöhe mit einem Bugatti Veyron bringt: € 939.600,- (ohne Hundenapf).

Mehr über das Maybach-Coupé finden Sie in der AUTOREVUE !