Wunschzettel an die ÖBB: Passagiere hoffen
auf mehr Züge und schnellere Verbindungen

Laut Umfrage wünscht sich jeder Dritte bessere ÖBB Zufriedenheit mit Personal, Skepsis bei Zug-Toiletten

Eine aktuelle Umfrage des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) unter 12.400 Bahnfahrern hat gezeigt, dass die Fahrgäste zufrieden mit den ÖBB sind und das Service mit "Gut" (2,2) bewerten. Trotzdem fordere bereits jeder dritte Fahrgast deutliche Verbesserungen, hieß es in einer Aussendung. Gewünscht würden mehr Züge und bessere Anschlussverbindungen. Am schlechtesten schnitt die Sauberkeit auf den Toiletten (3,0) ab.

Wunschzettel an die ÖBB: Passagiere hoffen
auf mehr Züge und schnellere Verbindungen

Zufrieden zeigten sich die Österreicher mit der Freundlichkeit des Personals sowohl im Zug (2,0) als auch am Schalter (1,9). "Das Bild vom grantigen Schaffner gehört der Vergangenheit an", sagte VCÖ-Sprecher Christian Gratzer. Gute Noten stellten die Fahrgäste auch der Internet-Fahrplanauskunft (1,9) und den Fahrkartenautomaten (2,0) aus. Unzufriedener waren die Befragten mit den Informationen über Störungen und Verspätungen (2,5). Gefordert wurden bessere Anschlüsse zu den örtlichen Öffis am Bahnhof.

Am wichtigsten waren für die Befragten Pünktlichkeit (Note 1,9) und Schnelligkeit. Aufholbedarf gibt es laut VCÖ vor allem bei der Häufigkeit der Zugverbindungen: 60 Prozent wünschen sich bessere Intervalle bei den Züge, speziell abends (55 Prozent).

41 Prozent der Befragten glauben, dass sich die Qualität der Waggons verbessert hat. Mit einer Zustimmung von 63 Prozent waren die Passagiere auch mit der Anzahl der Halte zufrieden. Nur fünf Prozent wünschten sich mehr Stopps. Insgesamt gab rund ein Viertel (28 Prozent) der Fahrgäste an, dass sie wegen der gestiegenen Spritpreise häufiger mit der Bahn fahren würden, während 61 Prozent das Angebot der ÖBB nicht öfter nutzen.

Im Schnitt legte im Vorjahr jeder Österreicher 1.297 Kilometer mit dem Zug zurück. Damit sind die Bewohner der Alpenrepublik im EU-Vergleich die zweitfleißigsten Bahnfahrer nach Frankreich. Unangefochten an der Spitze in Europa liegt die Schweiz (2.341 Kilometer).
(apa/red)

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es reicht jetzt langsam Was soll der ständige Unsinn mit den Bezeichnungen Drama oder Tragödie am K2?
Wahre Tragödien spielen sich im Moment in Pakistan ab und nicht wenn irgendein Wahnsinniger - der FREIWILLIG sein Leben aufs Spiel gesetzt hat - von irgendeneinem Berg vor den Augen einer weiteren Wahnsinnigen in den Tod stürzt.
Gibt es keine wichtigeren Themen?
Muss solchen Menschen auch noch ständig die Möglichkeit geboten werden sich medienwirksam zu präsentieren?
Ah ja: irgenwie muss ja nächstes Jahr der nächste sinnlose Versuch finanziert werden.

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Re: es reicht jetzt langsam bigdiesel.:: Gut ausgedrückt. Wen hilft es wenn da jemand auf einem HEILIGEN Berg der Einheimischen herumklettert und jede Menge Mist hinterlässt. Ich habe es auch schon satt immer von dieser Tussi zu lesen. Außerdem will sie einen Fotoapparat finden der beweisen soll, oder nicht, Hillarry der erste auf dem Berg. war. Wirklich total wichtig.

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