Wohnen in Wien von

Hallo, Nachbar!

Neue Wohnanlagen setzen auf Gemeinschafts- und Grünanlagen als Treffpunkt für Mieter

Wohnanlage in der Wittmayergasse in Wien 12 © Bild: www.schreinerkastler.at

Der Mensch verbringt rund 70 Prozent seiner Zeit in der Wohnung und dem Wohnumfeld. Die gängige Anonymität in den meisten Wohnhäusern ist vielen lästig. Immer mehr Menschen suchen daher das wohnliche Miteinander. Man trifft sich beim Yoga in Gemeinschaftsräumen oder mit Nachbarn zum Plaudern im Garten. Man möchte miteinander wohnen und nicht nebeneinander.

Das Projekt "Biotop-City" in der Wittmayergasse folgt ganz diesem Trend. Egal ob Schwimmbecken, Sauna, Fitnessraum, Fußballplatz, Kletterwand oder Grünanlagen – das Angebot an Begegnungszonen und Gemeinschaftseinrichtungen lässt hier keine Wünsche offen. Die Wohnhausanlage auf Bauplatz 1 gliedert sich in zwei Baukörper: ein Hochhaus mit 14 Obergeschoßen sowie einen langgestreckten Bau mit fünf Obergeschoßen inklusive großem Dachgarten mit Sitzmöglichkeiten.

Raum für Jung und Alt

Ergänzend zu den 140 geförderten Mietwohnungen mit Eigentumsoption gibt es fünf Gemeinschaftsräume, zwei Kinderspielräume mit Verbindung zu angeschlossenen überdachten Spielplätzen. Großzügig angelegte Grünflächen steigern die Wohnqualität und Zufriedenheit zusätzlich. Dazu Wohnbaustadtrat Michael Ludwig: "Grünräume rund um Wohnungen erhöhen maßgeblich die Lebensqualität für die dort lebenden Menschen. Deswegen wird im geförderten Wohnbau auch ein starkes Augenmerk auf durchdachte Freiraumplanung gelegt."

Wohnanlage in der Wittmayergasse in Wien 12
© Hermann und Valentiny Die Wohnungen in der Wittmayergasse sollen im Frühjahr 2015 bezugsfertig sein.

Die neue Wohnhausanlage in der Wittmayergasse bietet ein breites Wohnangebot. Neben geförderten Mietwohnungen mit Eigentumsoption entstehen am Bauplatz 2 auch geförderte Apartments. Das Wohnhaus gliedert sich in Bauteil A mit 56 geförderten Mietwohnungen und Bauteil B mit 108 geförderten Heimplätzen. Letztere sind komplett möbliert und verfügen über behindertengerechte Sanitärräume. Der gesamte Wohnhauskomplex wird in Passivhausbauweise errichtet.

Begegnungs- und Kommunikationszonen

Auch bei diesem Projekt legt man großen Wert auf die Einrichtung von Gemeinschaftsräumen. "Sie sind wichtige Begegnungs- und Kommunikationszonen für die Bewohner und fördern das Kennenlernen und Miteinander innerhalb der Hausgemeinschaft", erklärt Wohnbaustadtrat Michael Ludwig. So gibt es etwa eine intensiv begrünte Dachterrasse zum Sitzen, Plaudern oder um sich einfach zurückzuziehen, um dem Stress des Alltags zu entfliehen. Mit großzügig angelegten Kinder- und Jugendspielplätzen finden auch die jüngsten Bewohner optimale Treffpunkte für sich und Freunde.

Sicher wohnen

Doch Lebensqualität bedeutet für die meisten Menschen auch Sicherheit. Vor allem in der dunklen Jahreszeit steigt die Zahl der Einbrüche. Die Wohnungstüren sind einbruchshemmend ausgeführt. Zudem ist der Gemeinschaftshof gut einsehbar, durch außenliegende Postkästen müssen hausfremde Personen die Gebäude nicht betreten. Darüber hinaus finden regelmäßig Infoveranstaltungen des polizeilichen Beratungsdienstes statt.

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