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Tipps zum Energiesparen

Wie Sie ohne großen Aufwand die Umwelt und obendrein Ihr Börsel schonen können

Steckdose in Klee © Bild: Thinkstock

Ein tropfender Wasserhahn ist nicht nur lästig, sondern frisst auch eine Menge Energie und Geld. Genauso wie ein undichter Spülkasten, schlecht isolierte Heizkörpernischen oder ein Topf Wasser, der deckellos vor sich hin köchelt. Dabei ist es in den meisten Fällen so einfach, Energie zu sparen und damit unnötige Kosten zu reduzieren. Und so geht's!

THEMEN:

1. Tropfender Wasserhahn

Ein tropfender Wasserhahn ist der reinste Geldfresser. Pro Stunde geht bis zu einem Liter Wasser verloren. Noch schlimmer bei einem undichten Spülkasten. Da gehen täglich rund 50 Liter flöten - für nix und wieder nix. Daher: Wasserhähne gut zudrehen, Gummidichtungen tauschen und Spülkasten so schnell als möglich reparieren lassen.

2. Der Flaschentrick

Und noch ein Tipp zum Wassersparen auf dem stillen Örtchen: Alte Spülkästen fassen meist mehr Wasser als tatsächlich notwendig. Legen Sie daher eine mit Sand oder Wasser gefüllte Plastikflasche in den Spülkasten. So verkleinern Sie das Fassungsvermögen und sparen 1,5 Liter Wasser pro Spülgang.

3. Heizkörpernischen isolieren

In der Heizwandnische ist die Hauswand oft besonders dünn. Wer hier nachträglich isoliert, kann verhindern, dass die Wärme nach außen verloren geht. Der Raum zwischen Heizkörper und Wand bestimmt die Möglichkeit der Dämmung. Wo nur wenig Platz ist, tut's auch schon eine dünne Dämmfolie mit Aluminiumkaschierung auf der Heizkörperseite.

4. Nicht vorheizen

Heizen Sie das Backrohr nur dann vor, wenn es das Rezept verlangt. Ansonsten Kuchen, Lasagne und Co. einfach ins kalte Rohr stellen, einschalten und insgesamt etwas länger drinnen lassen. Schalten Sie das Backrohr außerdem zehn Minuten vor dem Herausnehmen aus und backen Sie mit der Restwärme.

5. Klappe zu!

Halten Sie das Backrohr während des Backens möglichst geschlossen. Denn schon drei Mal Öffnen bedeutet einen zehn Prozent höheren Stromverbrauch. Wer nicht mit Ober- und Unterhitze, sondern mit Heißluft bäckt, kann die Temperatur übrigens um bis zu 20 Grad reduzieren als bei .

6. Backzeit sparen

Auch so können Sie beim Backen sparen: Tiefkühlkost einige Stunden, bevor sie ins Backrohr geschoben wird, aus dem Gefrierfach nehmen und in den Kühlschrank stellen. Nicht ganz so effektiv, dafür auch kurzfristig machbar: Die Gefrierkost einige Minuten vor dem Aufbacken bei Raumtemperatur antauen lassen.

7. Wasserkocher

Wer das Kochwasser nicht auf dem Herd, sondern im Wasserkocher erhitzt und dann erst in den Topf gießt, spart bis zu 40 Prozent Energie. Und nicht vergessen: Immer den Deckel auf den Topf geben. Das verhindert nicht nur einen Wärmeverlust, sondern auch übermäßige Feuchtigkeit in der Küche. So muss auch der Dunstabzug gleich gar nicht erst eingeschalten werden.

8. Niedrig temperiert waschen

Für normal verschmutzte Wäsche reichen meist schon 30 oder 40 Grad Waschtemperatur. Ein gelegentlicher 60-Grad-Waschgang schadet allerdings nicht, denn so kann man verhindern, dass unangenehme Gerüchen in der Trommel entstehen.

9. Weniger Waschmittel

Und auch beim Waschmittel können Sie sparen. Bevor Sie immer die volle der vorgeschlagenen Menge hineinkippen, experimentieren Sie etwas. Meist reicht auch schon weniger.

10. Volle Trommel

Ansonsten sollten Sie beim Wäschewaschen keine halben Sachen machen: Starten Sie die Maschine nur, wenn die Wäsche reif und die Trommel voll, aber nicht übervoll ist. Denn Letzteres schmälert wiederum das Waschergebnis. Richtig beladen ist die Maschine dann, wenn bis zur Trommeloberkante nicht mehr und nicht weniger als eine Hand hoch freier Raum bleibt.

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