Wohltätigkeit im Zeichen der Prinzessin: Noch 38 Millionen € in Dianas Memorial Fund

Für Asylbewerber, Aids-Kranke, Landminen-Opfer...

Zehn Jahre nach dem Tod von Prinzessin Diana werden in ihrem Namen junge Asylbewerber, Aids-Kranke, Landminen-Opfer und Lernschwache zusätzliche Unterstützung erhalten. Insgesamt sollen dafür in den nächsten Jahren die restlichen 25 Millionen Pfund (knapp 38 Millionen Euro) ausgegeben werden, die sich noch in den Töpfen des Diana Memorial Fund befinden, berichtete die Zeitung "Daily Telegraph".

Dianas Söhne, die Prinzen William (25) und Harry (22), begrüßten die Ankündigung. Sie würden "wie ihre Mutter es getan hat, die schutzlosen und an den Rand gedrängten jungen Menschen in der Gesellschaft unterstützen", erklärten die Prinzen über einen Sprecher. Der Diana-Fonds war mit Spenden aus der britischen Bevölkerung von rund 20 Millionen Pfund (knapp 30 Millionen Euro) gegründet worden, die innerhalb weniger Wochen nach ihrem Tod eingingen. Diana war am 31. August 1997 bei einem Autounfall in Paris umgekommen.

Der zehnte Todestag der "Prinzessin des Volkes", der auf Wunsch ihrer Söhne sowie ihres Ex-Ehemanns Prinz Charles mit einem Gedenkgottesdienst im Beisein von Königin Elizabeth II. begangen wird, findet bereits seit Wochen starke Beachtung in den Medien. Zugleich wird der Jahrestag in vielen Ländern kommerziell genutzt, indem etliche Bücher über ihr Leben - darunter zahlreiche "Enthüllungs"-Geschichten über ihre Affären - sowie Filme über die Prinzessin und eine Vielzahl von Diana-Andenken verkauft werden.

(apa/red)