Wo Noroviren schon zugeschlagen haben: In Andau, Langenlebarn und der Karibik

Neue Masseninfektionen immer wieder gemeldet

Infektionen mit Noroviren werden in größeren Abständen gemeldet. Vor knapp drei Jahren, Ende Oktober 2003, waren 126 Kinder der Volks- und Hauptschule im nordburgenländischen Andau betroffen. Sie klagten über Übelkeit und Brechreiz, mussten aber nicht im Krankenhaus behandelt werden. Die beiden Schulen wurden damals für mehrere Tage gesperrt.

Noroviren haben auch 47 Bundesheer-Rekruten in Langenlebarn in Niederösterreich niedergestreckt. Die Grundwehrdiener wurden im Krankenrevier des Fliegerhorsts behandelt, waren aber nach zwei Tagen wieder auf den Beinen.

Die Erreger haben auch schon Kreuzfahrern ihre Reise verdorben. Im November 2003 erkrankten 73 von knapp 2.400 Passagieren und vier der mehr als 900 Besatzungsmitglieder eines Schiffes in karibischen Gewässern. An die 350 Menschen erkrankten im selben Jahr auf einem Kreuzfahrtschiff, das von Kopenhagen via Großbritannien und Irland nach Grönland unterwegs war.

(apa/red)