WM-Qualifikation von

Kap Verde verpasst WM

Inselstaat setzte gesperrten Spieler ein - Strafe lässt WM-Traum zerplatzen

Fernando Varela, Kapverde © Bild: Getty/AFP/De Sakutin

Weil sie beim 2:0-Erfolg gegen Tunesien am 7. September einen gesperrten Spieler eingesetzt haben, sind die Kapverden vom Fußball-Weltverband (FIFA) bestraft worden und aus dem Play-off für die WM-Qualifikation geflogen. Das Spiel wurde mit 3:0 für Tunesien gewertet, womit das Überraschungsteam vom Atlantik-Archipel in der Quali-Gruppe B auf den zweiten Rang hinter Tunesien zurückfällt und den Nordafrikanern den Vortritt ins Play-off der besten zehn afrikanischen Teams lassen muss.

Grund für die Entscheidung ist der Einsatz des Spielers Fernando Varela in der Partie am vergangenen Samstag. Er hatte eine Vier-Spiele-Sperre nach einer Roten Karte im März noch nicht abgesessen. Die Kapverden hatten das Spiel in Rades mit 2:0 gewonnen und sich dadurch den Gruppensieg gesichert.

Die Spitzenreiter der zehn afrikanischen Qualifikationsgruppen ermitteln in Play-off-Partien die fünf WM-Teilnehmer des Kontinents. Neben Tunesien haben sich Algerien, Ägypten, die Elfenbeinküste, Burkina Faso, Äthiopien, Ghana, Nigeria, Kamerun und der Senegal für die Ausscheidungsrunde qualifiziert. Ausgelost werden die Spiele am kommenden Montag.

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