WM-Qualifikation von

Constantini hat keine Wünsche

"Man muss nehmen was kommt", sagt der ÖFB-Teamchef vor der Auslosung in Rio

WM-Qualifikation - Constantini hat keine Wünsche © Bild: Corbis/Lehmann

Zusammen mit ÖFB-Präsident Leo Windtner und Teamadministrator Christian Schramm wird Teamchef Didi Constantini heute Abend die Auslosung der Quali-Gruppen (20.00 MESZ) für die WM 2014 in Rio de Janeiro verfolgen. Wünsche hat er dabei keine. "Man muss nehmen was kommt, aussuchen ist sowieso nicht möglich", so der Teamchef, dessen Mannschaft in Topf 4 zu finden ist. Vor der WM-Quali für Südafrika 2010 war das ÖFB-Team in Topf 5.

"Ich habe keine Erwartungen. Denn alles, was im Vorfeld diskutiert wird, ist überflüssig. Das sind nur Spekulationen. Erst wenn man die Gegner kennt, kann man darüber reden und selbst dann weiß man nicht, wie es am Ende in der Tabelle aussehen wird", sagte der Tiroler im Gespräch mit der APA kurz vor dem Abflug.

Im Österreicher-Topf sind auch Bulgarien, Rumänien, Georgien, Litauen, Albanien, Schottland, Nordirland und Polen. Diese acht Länder kommen damit für Österreich nicht als Gegner infrage.

Ronaldo als Glücksfee
Für die Auslosung der fünf Zonen - Afrika; Nord-, Mittelamerika und Karibik; Asien; Europa; Ozeanien - wurde je ein Ex- und ein Jung-Star des Gastgeberlandes nominiert. Sie werden den französischen FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke bei der Prozedur assistieren. Für Europa mit Österreich in Topf vier werden der frühere Stürmer-Star Ronaldo (34) und U17-Teamspieler Adryan (16) als "Glücksfee" zur Unterstützung aufgeboten.

Um die 31 WM-Starter - Rekordweltmeister Brasilien ist als Gastgeber automatisch qualifiziert - zu ermitteln, müssen an 888 Tagen rund um den Globus 824 Quali-Spiele ausgetragen werden. 61 Jahre nach dem Turnier 1950 (Endspiel: Uruguay - Brasilien 2:1) kehrt dann die WM endgültig wieder an den Zuckerhut zurück.

Zahlen und Fakten
2: Mit zwei Niederlagen in 74 Spielen (im Schnitt 2,46 Punkte und 2,9 Tore) ist Deutschland das erfolgreichste Land in der WM-Qualifikation

7: Österreich hat sich bisher siebenmal für eine WM-Endrunde qualifiziert, zuletzt gelang das für Frankreich 1998

25: Spiele zwischen Mexiko und den USA machen das Nordamerika-Derby zur am häufigsten Partie in der WM-Quali-Geschichte

35: Tore in 51 Partien weisen die iranische Legende Ali Daei zum erfolgreichsten Torschützen der WM-Quali aus

100: WM-Quali-Spiele - eine Marke, die bereits von 40 Ländern erreicht wurde - werden bis Brasilien 2014 einige weitere Teams, darunter Titelverteidiger Spanien (bisher 99), überschreiten

141: WM-Quali-Spiele hat Mexiko bereits ausgetragen, damit ist "El Tri" der erfahrendste Teilnehmer

166: Länder werden am Samstag in den verschiedenen Zonen für die Gruppenspiele ausgelost. In Südamerika wird im Liga-Format gespielt, in Nord- und Mittelamerika sowie in Asien gab es schon Vorausscheidungen

203: Mannschaften, ein weiterer Rekord, beteiligen sich am Wettlauf nach Brasilien. Vor vier Jahren waren es 200 gewesen. Die einzigen Verbände, die diesmal nicht mit von der Partie sind, sind jene von Bhutan, Brunei, Darussalam, Guam, Mauretanien und natürlich Brasilien

824: Spiele müssen ausgetragen werden, um die 31 Teilnehmer neben Fixstarter und Gastgeber Brasilien zu ermitteln

1.500: Leute, darunter 600 Volunteers, sind am Ablauf der Auslosung am Samstag direkt involviert

5.602: Spieler, 310 Schiedsrichter und 650 Assistenten waren an der Ausscheidung für die WM 2010 beteiligt

16.448: Tore wurden in der 78-jährigen Geschichte der WM-Qualifikation erzielt (Schnitt 2,92 pro Spiel)

162.000: Zuschauer wohnten 1977 dem WM-Quali-Spiel Brasilien - Kolumbien im Maracana-Stadion bei und sorgten damit für eine Rekordkulisse für die Ewigkeit

19,3: Millionen Fans - so viele wie noch nie - strömten in der Ausscheidung für die WM 2010 in die Stadion und sorgen damit für einen Schnitt von 23.000 Besuchern pro Spiel

Kommentare

Constantini ists wurscht.... klar ist ihm das egal, die Quali erlebt er sowieso nimma.

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