WM 2014 von

Brasilien erwägt Soldaten-Einsatz

Präsidentin Dilma Rousseff denkt über militärische Hilfe zur WM-Sicherheit nach

Demonstranten vor dem Stadion in Brasilia © Bild: GEPA pictures/ AMA sports/ Matthew Ashton

Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff hat eine sichere Fußball-WM versprochen und schließt dazu auch einen Einsatz von Soldaten nicht aus. Polizei und Sicherheitsbehörden würden auf regionaler und zentraler Ebene mit den WM-Spielorten zusammenarbeiten. Wenn notwendig, seien auch die Streitkräfte vorbereitet zu handeln, erklärte Rousseff am Mittwoch in Brasilia.

"Wir sind sehr gut vorbereitet, um die Sicherheit für alle zu garantieren, und ich bin sicher, dass wir die 'Copa das Copas' (die Weltmeisterschaft aller Weltmeisterschaften, Anm.) machen werden", betonte Rousseff. Mit Blick auf mögliche Proteste und Ausschreitungen unterstützte sie eine geplante Strafverschärfung für Randalierer.

Die Mehrheit der Demonstranten nutzten ihr Recht, um friedlich Änderungen zu verlangen, sagte die Staatschefin. "Menschen, die aber auf Gewalt setzen, die ihr Gesicht maskieren, um zu demonstrieren - das sind keine Demokraten. Diejenigen, die töten, verletzen und öffentliches Eigentum beschädigen, sind Kriminelle, die auch als solche behandelt werden müssen."

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