Kampf um den Titel von

Fußball-WM 2104: Deutsche voller Vorfreude

Löw warnt aber vor einem Selbstläufer: "Im Finale gibt es keine Favoriten"

Jogi Löw © Bild: Reuters/Wiegmann

Joachim Löw und seine Mannschaft sehen sich nach dem 7:1 gegen Brasilien bereit für das große Fußball-WM-Endspiel gegen Argentinien. "Der WM-Titel ist natürlich das Beste, was man erreichen kann in einer Karriere in unserem Sport. Da bist du die beste Mannschaft der Welt", erklärte DFB-Teamchef Löw schon voller Vorfreude auf das Spiel des Lebens am Sonntag (21.00 Uhr MESZ, LIVE auf NEWS.AT) für ihn und seine favorisierte WM-Auswahl.

"Diese Mannschaft, wie sie jetzt in der Zusammensetzung ist, die ist schon absolut klasse", sagte er im ARD-Hörfunk. "Jetzt sind wir da, jetzt haben wir die Chance. Klar, jetzt wollen wir sie wahrnehmen." Der DFB-Tross hat vor der dritten Auflage des Endspiels Deutschland kontra Argentinien am Freitagabend rund 42 Stunden vor dem Final-Anpfiff im Endspielort Rio de Janeiro Quartier bezogen.

Bierhoff
© Rueters/Pfaffenbach Bierhoff warnt vor Argentinien

Bierhoff warnt vor zu hitzigem Fight

Man wolle "längere Zeit in Rio sein, um ein bisschen mehr das Feuer zu spüren", erklärte Oliver Bierhoff. Der DFB-Teammanager warnte die Mannschaft aber auch vor einem hitzigen Fight. Auf dem Platz würden die Argentinier "zu ganz anderen Menschen. Die betreten den Platz und dann haben sie Feuer in den Augen, dann geht es heiß her. Ein Hindernis, dass wir überstehen müssen."

Warnung vor Defensive

Auch Löw ist sich bewusst, dass das Endspiel kein Selbstläufer wird. "Im Finale gibt es keinen Favoriten. Die Argentinier sind so gefährlich, weil sie jedes Spiel mit knappem Vorsprung gewonnen haben. 1:0, 2:1, im Elfmeterschießen. Sie haben wahnsinnig wenig Gegentore bekommen. Sie haben eine sehr gute Defensive, es ist eine sehr aggressive Mannschaft. Wir werden auf viel, viel mehr Probleme stoßen als im Halbfinale", sagte der deutsche Chefcoach.

Hummels guter Dinge

Auch Mats Hummels, der seine Mannschaft mit einem Kopfball-Tor im Viertelfinale gegen Frankreich im Turnier gehalten hat, könnte neuerlich ein wichtiger Faktor für die DFB-Truppe sein. "Ich denke nicht, dass irgendwer von uns ängstlich agiert. Ich bin da ganz guter Dinge, dass wir das hinkriegen", blickte der Dortmunder positiv nach vor.

Der Sonntag sei ein herausragender Tag. "Wir sind uns jetzt schon darüber klar, dass es am Sonntag einen ganz großen Wurf geben kann. Aber nur, wenn wir uns auf das Spiel gegen Brasilien nicht mehr allzu viel einbilden", erklärte der Abwehrspieler bei der Ankunft in Rio de Janeiro. Für ihn ist es klarerweise das wichtigste Spiel seiner Karriere. "Mir gehen endgültig die Worte aus für diese Weltmeisterschaft. Noch 90 Minuten, eventuell auch 120, und wir könnten das Größte in der Karriere eines Fußballers vollbracht haben. Da wage ich in dem Moment gar nicht dran zu denken", sagte Hummels.

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